Wandbilder im Stralsunder Hauptbahnhof: Ein künstlerisches Willkommen für Rügen-Reisende
Stralsunder Bahnhof: Wandbilder als Tor zur Insel Rügen

Wandbilder im Stralsunder Hauptbahnhof: Ein künstlerisches Willkommen für Rügen-Reisende

Wenn Besucher die Empfangshalle des Stralsunder Hauptbahnhofs betreten, werden sie von beeindruckenden großformatigen Wandbildern begrüßt. Auf der einen Seite erstreckt sich ein detailreiches Panorama des Stralsunder Stadtzentrums mit seinen charakteristischen Hafenanlagen, während auf der gegenüberliegenden Wand eine malerische Ansicht der Ostseeinsel Rügen zu sehen ist. Diese künstlerischen Darstellungen dienen als visuelles Tor zur Hansestadt und ihrer berühmten Nachbarinsel, die viele Reisende von hier aus erreichen.

Historische Kunstwerke mit persönlichen Geschichten

Die farbenfrohen Wandbilder wurden bereits im Jahr 1935 von dem Stralsunder Künstler Erich Kliefert geschaffen und zeigen sowohl Stralsund als auch Rügen aus der Vogelperspektive. Diese historischen Kunstwerke haben Generationen von Reisenden begleitet und zahlreiche persönliche Erinnerungen geprägt. Der Bahnhof selbst erhielt im Jahr 2016 die Auszeichnung als einer der besten Bahnhöfe Deutschlands, was die besondere Bedeutung dieses Verkehrsknotenpunkts unterstreicht.

Leser teilen ihre Bahnhofserinnerungen

Viele Leser des Heimweh-Newsletters erkannten die Wandbilder sofort und schickten ihre persönlichen Geschichten ein. Regina war die erste, die innerhalb von nur zwölf Minuten die richtige Lösung nannte. Hartmut, der in Stralsund geboren wurde und dort zur Schule ging, schrieb: „Hauptbahnhof Stralsund, dort wurde ich geboren, bin zur Schule gegangen. Gäbe viel zu erzählen, im Moment fehlt mir die Zeit.“

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Ernst Günther aus Chemnitz erinnerte sich an seine Reisen in den 1960er und 1970er Jahren: „Dort bin ich Ende der 60er, Anfang der 70er umgestiegen, um von Güstrow nach Karlshagen auf Usedom zu kommen. Auch die Mitropa war recht hübsch.“ Erst vor zwei Wochen habe er wieder die Insel besucht, um den Eisgang auf der Ostsee zu beobachten.

Neue Bewohner zeigen stolz die Wandbilder

Christina, die mit ihrem Mann vor einigen Jahren aus Schwaben nach Stralsund zog, erklärte: „Diese tollen Gemälde befinden sich in der Bahnhofshalle meiner neuen Heimatstadt Stralsund. Wir zeigen sie immer all unseren Besuchern aus Süddeutschland und jedermann ist begeistert, weil es so etwas Besonderes ist.“

Loretta aus Berlin besucht regelmäßig eine Freundin in Stralsund und erwähnte stolz: „Ihr Mann ist übrigens Mit-Inhaber der Sommerrodelbahn in Bergen. Weil ich den Kampf um dieses Projekt in den Anfängen mitbekommen habe, bin ich immer ein bisschen stolz, das erwähnen zu können.“ Ursprünglich stammt Loretta aus Neubrandenburg und verbringt noch immer gerne Zeit in der Region.

Ein Bahnhof als kulturelles Wahrzeichen

Sylke beschrieb die Wandbilder treffend: „Das Gemälde begrüßt die Fern- und Nahfahrenden im Bahnhofsgebäude in Stralsund. Ein ‚Willkommen‘, das neugierig macht auf die schöne Hansestadt, die sich viel zu bieten hat für Aug' und Ohr. Ein Schmuckstück.“

Ecki gab in seiner Zuschrift praktische Tipps für Besucher: „Moin. Man steigt in HST aus und läuft zwischen Knieper- und Frankenteich zur Gorch Fock, Ozeaneum usw. usf.“ Diese Empfehlungen zeigen, wie der Bahnhof nicht nur als Verkehrsknotenpunkt, sondern auch als Ausgangspunkt für Entdeckungstouren dient.

Der Heimweh-Newsletter verbindet Menschen mit ihrer Heimat

Der Nordkurier veröffentlicht jeden Donnerstag um 18 Uhr den Heimweh-Newsletter, der sich speziell an Menschen richtet, die Mecklenburg, Vorpommern, die Prignitz oder die Uckermark verlassen haben, aber emotional noch immer mit ihrer Heimat verbunden sind. Der Newsletter präsentiert Erfolgsgeschichten, inspirierende Persönlichkeiten und positive Nachrichten aus einer Region, die oft unterschätzt wird. Diese regelmäßige Publikation schafft eine besondere Verbindung zwischen Fortgezogenen, Rückkehrern und allen, die sich für die norddeutsche Kultur und Landschaft interessieren.

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