Yacht-Brand in Rostock-Langenort: 70 Einsatzkräfte kämpfen gegen Flammen
Am Samstag, dem 14. März, ist an einer Steganlage in Rostock-Langenort eine etwa 15 Meter lange Segelyacht in Brand geraten und vollständig ausgebrannt. Der Alarm ging nach Angaben der Wasserschutzpolizei und der Feuerwehr Rostock gegen 16.35 Uhr ein, nachdem Zeugen eine Rauchentwicklung aus einem am Steg vertäuten Boot gemeldet hatten. Als die Feuerwehr eintraf, schlugen die Flammen bereits aus dem Rumpf der Yacht.
Boot brennt vollständig aus
Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Rostock begannen umgehend mit den Löscharbeiten, konnten das vollständige Ausbrennen der Yacht Bacludia jedoch nicht verhindern. Zunächst war das Löschen nur vom Steg aus möglich, da ein Betreten des Bootes aufgrund des Feuers und dessen baulichen Zustandes nicht mehr möglich war. Später konnte ein Mehrzweckboot, das ebenfalls zum Einsatz kam, als sichere Arbeitsplattform genutzt werden.
Eine zweite Yacht in unmittelbarer Nähe wurde aus der Gefahrenzone geschleppt, und das Feuer auf der Bacludia wurde schließlich gelöscht. Das Boot blieb schwimmfähig. Vorsorglich wurden Ölsperren gesetzt, um mögliche Gefahren für die Umwelt zu verhindern. Nach Angaben der Behörden traten aktuell jedoch keine Betriebsstoffe in die Unterwarnow aus.
Brandursache unklar
Die Brandursache ist noch unklar, und die Ermittlungen dazu laufen. Zur Höhe des Schadens machte die Polizei keine Angaben, da Fahrzeugalter und Zustand der Yacht eine Schätzung erschwerten. Die betroffene Yacht lag seit mehreren Jahren ungenutzt an der Steganlage.
Am Einsatz waren insgesamt 70 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Wasserschutzpolizei sowie des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen bei Bränden auf dem Wasser und die Bedeutung schneller Reaktionen, um größere Schäden zu verhindern.



