Revierpionier-Wettbewerb startet neue Runde mit Fokus auf Bildung
Der erfolgreiche Ideenwettbewerb „Revierpionier“ im Süden Sachsen-Anhalts geht in eine neue Phase. Für das Jahr 2026 stehen insgesamt eine Million Euro Preisgelder bereit, um die besten Konzepte für den Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier zu fördern. Dies gab die Staatskanzlei des Bundeslandes bekannt.
Neue Schwerpunkte und erweiterte Teilnahmemöglichkeiten
Ab diesem Jahr findet der Wettbewerb unter wechselnden thematischen Schwerpunkten statt. In der aktuellen Ausschreibung, für die Vorschläge bis zum 14. April eingereicht werden können, liegt der Fokus auf „Bildung und Fachkräftesicherung“. Interessierte haben jedoch weiterhin die Möglichkeit, auch ohne Bezug zum Fokusthema am Wettbewerb teilzunehmen.
Eine bedeutende Neuerung in dieser Runde ist die Einführung des „Sonderpreises Zukunftspioniere“. Damit werden erstmals gezielt Ideen von Kindern und Jugendlichen ausgezeichnet und gefördert. Diese Erweiterung unterstreicht den ganzheitlichen Ansatz des Wettbewerbs.
Breite Teilnehmerbasis und lokale Verankerung
Zur Teilnahme berechtigt sind:
- Bürgerinnen und Bürger
- Vereine und gemeinnützige Institutionen
- Schulen und Kindertagesstätten
aus den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Mansfeld-Südharz, Saalekreis sowie der Stadt Halle.
Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) betonte die Bedeutung der lokalen Beteiligung: „Der Strukturwandel gelingt nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort. Ihre Ideen und ihr Engagement sind unverzichtbar für eine erfolgreiche Transformation der Region.“
Nachhaltige Wirkung und bisherige Erfolge
Die prämierten Projekte sollen den Strukturwandel im Süden Sachsen-Anhalts auf dreifache Weise nachhaltig gestalten:
- Ökologische Nachhaltigkeit
- Ökonomische Nachhaltigkeit
- Soziale Nachhaltigkeit
In den vergangenen drei Wettbewerbsjahren konnten bereits etwa 440 Projekte ausgezeichnet werden, die konkrete Impulse für die Regionalentwicklung setzten. Der Revierpionier-Wettbewerb hat sich damit als wichtiges Instrument der Bürgerbeteiligung im Strukturwandelprozess etabliert.
Die aktuelle Ausschreibung bietet nun erneut die Chance, innovative Ansätze für die Zukunft der Region zu entwickeln und mit finanzieller Unterstützung umzusetzen. Die breite Teilnehmerbasis und die neuen Förderschwerpunkte versprechen eine vielfältige und zukunftsweisende Ideensammlung für das Mitteldeutsche Revier.



