Sachsen-Anhalt gedenkt der Opfer terroristischer Gewalt
Zum Nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt am 11. März hat Sachsen-Anhalts Justizministerin Franziska Weidinger (CDU) den Betroffenen von Anschlägen im Land weitere Unterstützung und einen verstärkten Opferschutz zugesichert. Der Gedenktag wird in Deutschland seit dem Jahr 2022 jährlich begangen und erinnert an die Opfer solcher Gewalttaten.
Schmerzhafte Erinnerungen an den Magdeburger Weihnachtsmarkt
„Auch wir in Sachsen-Anhalt waren auf schmerzliche Weise von Anschlägen betroffen“, erklärte Ministerin Weidinger mit deutlichem Verweis auf den verheerenden Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt. Die Wunden dieser Tat seien bis heute nicht verheilt, betonte sie. Viele Menschen tragen die Bilder und Gefühle jenes Abends immer noch in sich: Betroffene, Angehörige, Augenzeugen sowie Einsatzkräfte, die vor Ort waren.
Die Justizministerin unterstrich, dass der Gedenktag dazu diene, den Opfern zu zeigen: „Wir sehen Ihren Schmerz, wir stehen an Ihrer Seite, Sie sind nicht allein.“ Der Rechtsstaat begegne terroristischen Gewaltakten mit aller Entschlossenheit, doch gleichzeitig brauche es auch Menschlichkeit, Zuwendung und einen robusten Opferschutz, um die Betroffenen angemessen zu unterstützen.
Dauerhafte Hilfe für die Geschädigten
Die Landesopferschutzbeauftragte Gabriele Theren hob hervor, dass hinter jedem Anschlag persönliche Schicksale stünden. „Viele der vom Anschlag in Magdeburg betroffenen Menschen kämpfen noch immer mit körperlichen und seelischen Folgen, mit Ängsten und mit Furcht im Alltag“, sagte Theren. Es gehe darum, ihnen dauerhaft Halt und Sicherheit zu bieten, beispielsweise durch verlässliche Ansprechpartner und konkrete Hilfsangebote, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Der Nationale Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt knüpft an den Europäischen Gedenktag an, der seit 2005 ebenfalls am 11. März begangen wird. Das primäre Ziel dieser Gedenkveranstaltungen ist es, an die Opfer zu erinnern und Solidarität mit den Betroffenen sowie ihren Familien und Freunden zu demonstrieren. In Sachsen-Anhalt wird dieser Tag genutzt, um die Erinnerung wachzuhalten und gleichzeitig praktische Maßnahmen für den Opferschutz voranzutreiben.



