Alba Berlins knappe Niederlage in Malaga schmerzt, doch der Mut für das Rematch wächst
Die knappe Niederlage bei Unicaja Malaga schmerzte Alba Berlin zwar tief, doch der beherzte Auftritt der Hauptstadt-Basketballer macht Mut für das bevorstehende Rückspiel in der Champions League. „Wenn du so dicht dran bist, tut das natürlich weh. Aber was das Team geleistet hat, war überragend und spektakulär“, betonte Sportdirektor Himar Ojeda nach dem 69:72 beim spanischen Titelverteidiger im ersten Viertelfinalspiel der prestigeträchtigen Champions League.
Rückstand aufgeholt und Glaube gestärkt
Nach einem zwischenzeitlichen Zwölf-Punkte-Rückstand kämpfte sich Alba Berlin zurück und glich zweieinhalb Minuten vor Spielende erneut aus. „Wir können stolz sein, dass wir noch einmal zurückgekommen sind“, erklärte Kapitän Jonas Mattisseck. Dieser knappe Ausgang hat den Glauben der Berliner, die starken Spanier schlagen zu können, deutlich gestärkt. „Dieses Gefühl müssen wir mitnehmen und aus der Erfahrung lernen“, so Ojeda weiter.
Luft nach oben im Offensivspiel
Alba Berlin war trotz der Niederlage dicht dran, obwohl das Team eigentlich viel zu viele Fehler beging. Vor allem im Offensivspiel ist noch erheblich Luft nach oben. „Wir wissen, was wir im nächsten Spiel zu tun haben“, sagte Mattisseck mit Blick auf die notwendigen Verbesserungen. In der Best-of-Three-Serie liegen Berlins Basketballer nun mit 0:1 zurück und müssen das nächste Duell am Mittwoch daheim unbedingt gewinnen, um nicht aus dem Wettbewerb auszuscheiden.
Druck liegt weiterhin bei den Favoriten
Für Sportdirektor Himar Ojeda hat sein Team trotz der Rückstandssituation nichts zu verlieren. „Malaga hat eine starke Mannschaft und sie sind der klare Favorit. Der Druck liegt weiterhin bei ihnen“, analysierte der Spanier. Dazwischen muss Alba Berlin allerdings noch an Ostersonntag daheim in der Bundesliga gegen die EWE Baskets Oldenburg antreten (15.00 Uhr/Dyn), was eine zusätzliche Herausforderung darstellt.
Der Auftritt in Malaga hat gezeigt, dass Alba Berlin durchaus in der Lage ist, mit den europäischen Top-Teams mitzuhalten. Die knappe Niederlage schmerzt, doch die gewonnene Erfahrung und der gestärkte Teamgeist könnten sich im Rückspiel als entscheidender Vorteil erweisen.



