Bamberg-Basketball-Boss enthüllt Transfer-Interna: Stars heiß begehrt, aber Verein bleibt gelassen
Basketball-Boss verrät Transfer-Interna: Bamberg-Stars begehrt

Bamberg Baskets triumphieren ohne Headcoach – Geschäftsführer enthüllt Transfer-Interna

Die BMA365 Bamberg Baskets haben am Sonntagnachmittag in der Easycredit Basketball-Bundesliga einen beeindruckenden Heimsieg gefeiert. Gegen den Aufsteiger VET-CONCEPT Gladiators Trier setzten sich die Hausherren mit 98:79 durch – und das ohne ihren erfolgreichen Headcoach Anton Gavel, der kurzfristig krankheitsbedingt fehlte.

Siegesserie und rekordverdächtige Stimmung in der Halle

Es war bereits der sechste Sieg in Folge für den frischgebackenen Pokalsieger. Die Stimmung in der Bamberger Halle war gewaltig: Im dritten Viertel wurde eine Jubel-Lautstärke von 106,2 Dezibel gemessen. Der bisherige Rekord aus dem Februar gegen Alba Berlin liegt bei 109 Dezibel.

Dyn-Kommentator Christoph „Knieps“ Knieper äußerte sich zum Fehlen von Anton Gavel: „Anton Gavel fällt krankheitsbedingt kurzfristig aus. Wenn er nicht da ist, dann muss man einfach sagen: Gute Besserung! Das ist keiner, der mit einem kleinen Schnupfen zu Hause bleibt.“ Moderator Sebastian „C-Bas“ Meichsner ergänzte: „Ein leichter Schnupfen wird einen Anton Gavel nicht davon abhalten, ein Basketballspiel zu coachen.“

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Überraschende Offenlegung von Transfer-Interna

Die eigentliche Sensation ereignete sich jedoch zur Halbzeit. Bamberg-Geschäftsführer Philipp Höhne wurde im Dyn-Interview direkt auf die zahlreichen Transfergerüchte angesprochen, die aktuell den Pokalsieger umgeben. Die Frage: Fällt der erfolgreiche Verein auseinander, weil das Interesse an seinen Stars unfassbar gestiegen ist?

Höhne entschied sich für größtmögliche Transparenz und verriet live im Fernsehen bisher geheime Transfer-Interna. „Ich glaube, ich habe meine ersten Gespräche über Vertragsverlängerungen schon im November geführt“, erklärte der Klub-Boss. „Das ist ein kontinuierlicher Prozess. Auch bei Ibi Watson im letzten Jahr – da bin ich mir sicher, dass wir im Dezember schon unterschrieben haben.“

Normaler Prozess trotz erhöhter Aufmerksamkeit

Der Geschäftsführer betonte die Normalität der Vorgänge: „Du versuchst immer, die Mannschaft für die Zukunft aufzubauen. Dass jetzt so viel rauskommt beziehungsweise viele es glauben – ja, vielleicht ist es in dieser Saison mehr als früher. Aber das ist ein komplett normaler Prozess.“

Höhne weiter: „Es ist jetzt auch nicht ungewöhnlich, dass Spieler schon anderweitig unterschreiben oder dass wir vielleicht schon Spieler unterschrieben haben. Das ist vollkommen normal. Und auch, dass man da den Mantel des Schweigens darüber hält.“

Mehrere Perspektiven bei Vertragsentscheidungen

Der Bamberg-Boss bat auch um Verständnis für die komplexen Entscheidungsprozesse: „Was man aber auch dazu sagen muss: Man muss als Fan ein bisschen alle Seiten betrachten. Fakt ist natürlich, dass wir als Verein jeden Spieler aus dieser Mannschaft halten möchten. Aber dann gibt es noch den Spieler, da gibt es die Familie, da gibt’s die Freundin, den Mann, die Frau, was auch immer, den Hund – und der Agent ist natürlich auch immer ein Faktor.“

Höhne zog einen interessanten Vergleich: „Dann versuchen die Spieler, die beste Entscheidung für sich zu treffen. Wenn man das so ein bisschen mit dem Aktien-Depot vergleichen kann: Man hält Aktien, man verkauft Aktien, ärgert sich vielleicht im Nachhinein, dass man die vielleicht zu früh verkauft hat. Und genauso ist es auch bei den Spielern. Der hat ein Angebot auf dem Tisch liegen, unterschreibt es oder lehnt es ab. Und vielleicht ist es schlauer, dass er es im Nachhinein anders hätte machen sollen.“

Die ungewöhnlich offenen Worte des Geschäftsführers zeigen einen Verein, der trotz des großen Erfolgs und der damit einhergehenden gesteigerten Aufmerksamkeit auf dem Spielermarkt einen kühlen Kopf bewahrt und die Prozesse als normalen Bestandteil des Profisports betrachtet.

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