Basketball-Bundesliga: Towers Hamburg gehen in Jenas Dreier-Festival unter
Die Veolia Towers Hamburg haben im erbitterten Abstiegskampf der Basketball-Bundesliga eine entscheidende Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Science City Jena hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Cheftrainer Benka Barloschky unterlag in der Nachholpartie vom fünften Spieltag mit 95:106 (41:61) und kassierte damit bereits die 15. Niederlage in der laufenden Saison.
Direkter Vergleich geht an die Thüringer
Mit dieser deutlichen Niederlage ging auch der direkte Vergleich zwischen beiden Teams verloren. Bereits im Hinspiel in der Inselpark Arena hatte Jena mit 84:82 knapp gewonnen. Damals lag der Aufsteiger im ersten Viertel zwischenzeitlich sogar mit 20 Punkten vorn, doch die Towers kämpften sich zurück in die Partie, ohne die imposante Aufholjagd letztlich belohnen zu können.
Katastrophaler Start in Jena
Auch beim Rückspiel in Thüringen misslang den Hamburgern der Start erneut. Trotz der Rückkehr von Zacharie Perrin nach mehrwöchiger Verletzungspause stand es nach nur sechs Minuten bereits 23:7 für die Hausherren. Zur Pause baute Jena seine Führung weiter aus und präsentierte sich vor allem bei den Dreierwürfen als äußerst effektiv.
Die Thüringer beeindruckten mit einer starken Dreier-Quote von 10 Treffern bei 16 Versuchen in der ersten Halbzeit. Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Towers nicht, die Gastgeber ernsthaft unter Druck zu setzen. Jena blieb aus der Distanz weiterhin treffsicher und lag vor dem Schlussviertel immer noch komfortabel mit 15 Punkten vorn.
Imposante Dreier-Statistik
Am Ende standen beeindruckende 17 erfolgreiche Dreierwürfe auf der Habenseite der Thüringer. Beste Werfer des Abends waren Joe Wieskamp für Jena mit 25 Punkten und Devon Daniels für Hamburg mit 23 Punkten. Die Niederlage bedeutet für die Towers einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt, während Jena mit diesem Sieg wichtige Punkte im unteren Tabellenbereich sammeln konnte.
Die Mannschaft aus Hamburg muss nun in den verbleibenden Spielen dringend punkten, um nicht weiter in den Abstiegssog zu geraten. Die nächste Gelegenheit zur Rehabilitation bietet sich bereits am kommenden Spieltag, wo die Towers vor heimischer Kulisse antreten werden.



