Die BR Volleys sind zum 16. Mal deutscher Volleyball-Meister. Die Berliner gewannen das dritte Finalspiel bei der SVG Lüneburg mit 3:1 (25:19, 25:22, 22:25, 25:12) und holten sich in der „Best of Five“-Serie den entscheidenden Erfolg. Für den Rekordmeister von der Spree war es der zehnte Titel in Serie. Der Pokalsieger aus Niedersachsen verlor zum zweiten Mal hintereinander eine Finalserie mit 0:3 gegen die Hauptstädter.
Variabler Angriff als Schlüssel zum Erfolg
Vor den 3.200 Zuschauern in der ausverkauften LKH-Arena bestimmten die Gäste mit ihrem variablen und cleveren Angriffsspiel den ersten Satz. Lüneburg fand nicht ins Spiel. Das änderte sich im zweiten Durchgang, als die Gastgeber nach einem langen Ballwechsel mit spektakulären Abwehraktionen von SVG-Libero Sho Takahashi auf 3:0 stellten. Nicht zuletzt durch ein Ass des Ex-Lüneburgers Florian Krage-Brewitz drehte Berlin aber auch diesen Satz zu seinen Gunsten.
Lüneburger Lebenszeichen im dritten Satz
Die Gäste, die die Hauptrunde nur auf Platz zwei hinter den „Lüne-Hünen“ beendet hatten, blieben auch im dritten Durchgang zunächst am Drücker. Dann aber machten die Niedersachsen aus einem 12:15 ein 16:15 und sandten mit dem 25:22 ein Lebenszeichen.
Machtdemonstration im vierten Satz
Abschnitt vier geriet dann zu einer Machtdemonstration der BR Volleys. Starke Aktionen von Diagonalangreifer Jake Hanes und ein erneutes Ass von Krage-Brewitz sorgten für ein 14:6. Beim 24:12 hatte Berlin zwölf Meisterschafts-Bälle und nutzte den ersten durch Hanes zum umjubelten Titelgewinn.



