NBA: Chicago Bulls feuern Jaden Ivey nach kontroversen Äußerungen über LGBTQ-Bewegung
Chicago Bulls feuern Jaden Ivey nach LGBTQ-Tirade

NBA: Chicago Bulls feuern Jaden Ivey nach kontroversen Äußerungen über LGBTQ-Bewegung

Jaden Ivey galt einst als vielversprechendes Talent in der nordamerikanischen Basketballliga NBA. Doch nun hat der 24-jährige Guard seinen Job bei den Chicago Bulls verloren, nachdem er in einem Livestream wirre Aussagen über die LGBTQ-Bewegung getätigt hatte. Die Trennung erfolgte aufgrund von teamschädigendem Verhalten, wie das NBA-Team in einer offiziellen Mitteilung bekannt gab.

Von Detroit nach Chicago: Eine kurze Karriere bei den Bulls

Bei den Detroit Pistons war Ivey eine der wenigen positiven Erscheinungen während einer Phase zahlreicher Niederlagen, wo er regelmäßig mehr als 15 Punkte pro Spiel erzielte. Verletzungen unterbrachen jedoch seine Leistung, und am 3. Februar 2026 wechselte er im Rahmen eines Tauschgeschäfts zu den Chicago Bulls. Aufgrund von Knieschmerzen, die seit dem 11. Februar anhielten, bestritt er nur vier Partien für das Team und sollte in dieser Saison nicht mehr eingesetzt werden.

Kontroverse Livestreams und religiöse Äußerungen

In einem ursprünglich auf Instagram veröffentlichten Livestream kritisierte Ivey den Pride Month in der NBA, einen Monat, der im Zeichen der Rechte für lesbische, schwule, bisexuelle, Trans- und queere Menschen steht. Er fragte, wie es sein könne, dass Unrecht gefeiert werde, während andere nicht über Gerechtigkeit sprechen dürften. Stunden nach seiner Entlassung ging Ivey erneut live und sprach über seinen Glauben, wobei er die Meisterringe von NBA-Legenden wie Michael Jordan und LeBron James als wertlos am Tag des jüngsten Gerichts bezeichnete. Er betonte, dass die Trennung nicht seine Schuld gewesen sei.

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Reaktionen aus dem Team und der NBA

Bulls-Trainer Billy Donovan äußerte sich vor einem Spiel gegen die San Antonio Spurs zur Situation. Er betonte, dass im Team Menschen aus allen Bereichen zusammenarbeiten und ein hohes Maß an Respekt und Professionalität erforderlich sei. Obwohl er die spezifischen Äußerungen von Ivey nicht kommentieren wollte, zeigte er sich besorgt um dessen Wohlbefinden. In der NBA finden viele Mannschaften früher in der Saison sogenannte Pride Nights, um Solidarität mit der LGBTQ-Community zu demonstrieren, da der offizielle Pride Month im Juni liegt, wenn die Saison bereits in den Finals ist.

Die Zukunft von Jaden Ivey in der NBA ist nun ungewiss, nachdem dieser Vorfall seine Karriere erheblich beeinträchtigt hat. Die Chicago Bulls haben klargemacht, dass teamschädigendes Verhalten nicht toleriert wird, unabhängig von der sportlichen Leistung eines Spielers.

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