Jetzt ist es bittere Gewissheit! Beim 5:4-Sieg gegen die Bayern im Halbfinal-Hinspiel der Champions League hat sich PSG-Star Achraf Hakimi verletzt. Laut französischen Medienberichten hat sich der Marokkaner eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Somit wird er das Rückspiel am Mittwoch in München verpassen.
Ausgangspunkt war die 89. Minute: Hakimi ging nach einem Sprint plötzlich zu Boden. Zuvor hatte er sein rechtes Bein weit ausgestreckt, um den Ball von Bayern-Profi Konrad Laimer zu erobern. Unmittelbar danach griff sich der Außenverteidiger an die Rückseite seines Oberschenkels und blieb liegen – die Betreuer von Paris Saint-Germain reagierten sofort und beobachteten die Situation mit großer Besorgnis.
Zunächst hatte man noch auf Krämpfe gehofft. Doch die TV-Bilder ließen schnell Zweifel aufkommen. Vielmehr deutete alles auf eine Zerrung im hinteren Oberschenkel hin – eine deutlich schwerwiegendere Verletzung, die im Klub die Alarmglocken schrillen ließ.
Besonders bitter: PSG-Trainer Luis Enrique hatte zu diesem Zeitpunkt bereits alle drei Wechsel ausgeschöpft. Ein Austausch war also nicht mehr möglich. Hakimi musste trotz seiner sichtbaren Probleme weiterspielen, konnte kaum noch normal laufen und wurde schließlich in die Offensive beordert, um zumindest defensiv keine Lücken entstehen zu lassen.
Nach mehreren Untersuchungen im Klub ist nun klar: Hakimi wird vorerst ausfallen. Der 27-Jährige wird dem Team im entscheidenden Rückspiel in der Allianz Arena fehlen, was für PSG einen herben Rückschlag bedeutet. Trainer Luis Enrique muss nun eine neue Taktik ohne seinen Schlüsselspieler auf der rechten Seite entwickeln. Die Pariser Hoffnungen auf den Finaleinzug erhalten damit einen schweren Dämpfer.



