NBA greift nach Tumulten hart durch: Mehrere Spieler und Trainer gesperrt
Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA hat nach den tumultartigen Szenen beim Spiel zwischen den Charlotte Hornets und den Detroit Pistons mit drastischen Maßnahmen reagiert. Insgesamt vier Spieler und ein Trainer wurden mit Sperren belegt, nachdem es auf dem Parkett zu handgreiflichen Auseinandersetzungen gekommen war.
Sieben Spiele Sperre für Isaiah Stewart
Die härteste Strafe erhielt Pistons-Profi Isaiah Stewart, der für sieben Partien gesperrt wurde. Sein Teamkollege Jalen Duren muss zwei Spiele aussetzen. Auf Seiten der Charlotte Hornets wurden Miles Bridges und Moussa Diabaté jeweils mit Vier-Spiele-Sperren belegt. Das Spiel, das die Pistons mit 110:104 gewannen, war am Montag (Ortszeit) außer Kontrolle geraten.
Eskalation nach Foul im dritten Viertel
„Es sah so aus, als wären zwei Männer in eine hitzige Diskussion verwickelt. Und dann eskalierte die Situation einfach“, beschrieb Charlotte-Coach Charles Lee die Vorfälle. Auslöser war ein Foul von Diabaté an Duren bei einem Wurfversuch im dritten Viertel. Die beiden Spieler standen sich gegenüber und Duren wischte seinem Gegenspieler durchs Gesicht.
Danach gab es kaum mehr ein Halten. Auf dem Parkett spielten sich tumultartige Szenen ab, bei denen sogar die Fäuste flogen. Sicherheitskräfte eilten herbei und versuchten, die Lage zu beruhigen. Selbst Polizisten mussten kurz einschreiten, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Emotionen kochten hoch
„Die Emotionen kochten hoch“, sagte Jalen Duren nach dem Spiel. „Letztlich möchten wir uns gerne auf den Basketball konzentrieren, aber solche Dinge passieren nun einmal.“ Neben den vier Spielern wurde im Schlussviertel auch noch Hornets-Trainer Charles Lee vom Platz gestellt. Er musste zurückgehalten werden, um nicht auf die Schiedsrichter loszugehen.
Die NBA reagierte damit konsequent auf die Vorfälle, die das Image des professionellen Basketballs beschädigen könnten. Die Sperren treten sofort in Kraft und betreffen wichtige Spieler beider Teams. Die Detroit Pistons führen aktuell die Eastern Conference an, während die Charlotte Hornets in der unteren Tabellenhälfte stehen.
Dieser Vorfall erinnert an ähnliche Zwischenfälle in der Vergangenheit der NBA, bei denen die Liga stets mit harten Strafen reagiert hat, um die sportliche Fairness und den Respekt unter den Spielern zu wahren.



