Dirk Nowitzki in FIBA Hall of Fame aufgenommen: Emotionale Ehrung in Berlin
Nowitzki in FIBA Hall of Fame: Ehrung in Berlin

Dirk Nowitzki in die FIBA Hall of Fame aufgenommen: Große Ehrung in Berlin

Die deutsche Basketball-Ikone Dirk Nowitzki hat eine weitere prestigeträchtige Auszeichnung erhalten. Bei einer feierlichen Zeremonie im Berliner Kraftwerk wurde der 47-Jährige in die Hall of Fame des Weltbasketballverbandes FIBA aufgenommen. Diese Ehrung stellt die höchste Anerkennung dar, die der internationale Verband zu vergeben hat.

Emotionale Momente bei der Zeremonie

„Es ist eine absolute Ehre, heute hier zu sein“, erklärte Nowitzki während der Veranstaltung. Seine Eltern Helga und Jörg-Werner Nowitzki, seine Schwester Silke sowie sein langjähriger Mentor Holger Geschwindner waren extra in die Hauptstadt gereist, um diesen besonderen Moment mitzuerleben. Der ehemalige Profi zeigte sich tief bewegt: „In meinem Heimatland geehrt zu werden, bedeutet mir verdammt viel.“

Selbst technische Probleme konnten die emotionale Stimmung nicht trüben. Zu Beginn seiner Ansprache funktionierte der Teleprompter nicht, doch Nowitzki ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und hielt seine Rede souverän.

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Bereits NBA Hall of Fame-Mitglied

Bereits vor drei Jahren wurde Nowitzki in die renommierte Hall of Fame der NBA aufgenommen. Der gebürtige Würzburger gewann 2011 mit den Dallas Mavericks die Meisterschaft und wurde 2006 zum wertvollsten Spieler der besten Basketball-Liga der Welt gekürt. Insgesamt absolvierte er 21 Saisons für Dallas, wo er noch heute mit seiner Familie lebt.

Verdienste für den deutschen Basketball

Die Ehrung in Berlin würdigte insbesondere Nowitzkis Beiträge zum Welt-Basketball und seine herausragenden Leistungen im deutschen Nationalteam. Zwischen 1997 und 2015 trug er 153 Mal das Deutschland-Trikot. Bei der Weltmeisterschaft 2002 in den USA führte er die Mannschaft zu Bronze, bei der Europameisterschaft drei Jahre später gewann er Silber.

„Das waren unglaubliche Erfahrungen“, erinnerte sich Nowitzki. „Und dass ich 2008 bei den Olympischen Spielen die Fahne tragen durfte, war das i‑Tüpfelchen.“

Weitere geehrte Legenden

Neben Nowitzki wurden bei der Zeremonie weitere Basketball-Größen in die FIBA Hall of Fame aufgenommen. Darunter befanden sich die ehemalige Ausnahmespielerin Sue Bird aus den USA und der Türke Hedo Türkoğlu. Die Karriere des deutschen Superstars endete zwar bereits vor sieben Jahren, doch die Ehrungen und Anerkennungen für seine außergewöhnlichen Leistungen reißen nicht ab.

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