Basketball-Ikone Dirk Nowitzki in FIBA Hall of Fame aufgenommen
Die deutsche Basketball-Legende Dirk Nowitzki hat eine der höchsten Ehrungen im internationalen Basketball erhalten. Am Dienstagabend wurde der ehemalige NBA-Champion feierlich in die Hall of Fame des Weltverbandes FIBA in Berlin eingeführt. Damit ist Nowitzki erst der zweite Deutsche nach Detlef Schrempf, dem diese besondere Anerkennung zuteilwird.
Emotionale Zeremonie in der Hauptstadt
Bei der festlichen Veranstaltung in Berlin zeigte sich Nowitzki sichtlich gerührt. „Ich bin froh, hier zu sein. Es ist eine absolute Ehre“, sagte der 47-Jährige in seiner Dankesrede. Die Zeremonie verlief nicht ganz reibungslos, da der Teleprompter zeitweise ausfiel und Nowitzki stattdessen von seinem Handy ablesen musste. In seiner Ansprache würdigte er besonders seine Eltern: „Ihr wart die besten Eltern, die man sich vorstellen kann.“
Lob vom Deutschen Basketball Bund
DBB-Präsident Ingo Weiss lobte Nowitzki überschwänglich: „Dirk ist erstens ein extrem guter Sportler, der alles erreicht hat, was man erreichen kann. Er ist immer auf dem Boden geblieben, ein feiner Kerl und ein guter Freund.“ Weiss betonte zudem, dass Nowitzki „ein absoluter Leuchtturm im Basketball“ sei.
Weitere geehrte Persönlichkeiten
Neben Nowitzki wurden bei der Zeremonie sieben weitere Größen des Basketballsports ausgezeichnet:
- Sue Bird (USA)
- Celine Dumerc (Frankreich)
- Hidayet Türkoglu (Türkei)
- Clarisse Machanguana (Mosambik)
- Wang Zhizhi (China)
- Ismenia Pauchard (Chile, posthum)
- Ludwik Mietta-Mikolajewicz (Polen, als Trainer)
Nowitzkis beeindruckende Karriere
Die Erfolge des Würzburgers sprechen für sich:
- 2002: Bronzemedaille bei der WM in den USA und MVP-Auszeichnung
- 2005: Silbermedaille bei der EM in Serbien und erneute MVP-Ehrung
- 2011: NBA-Champion mit den Dallas Mavericks
- 2023: Aufnahme in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame in den USA
Nowitzki beendete seine aktive Karriere bei den Dallas Mavericks im Jahr 2019. Sein letztes Spiel für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte er bereits während der Europameisterschaft 2015. Die Aufnahme in die FIBA Hall of Fame markiert nun einen weiteren Höhepunkt in der außergewöhnlichen Laufbahn des deutschen Sportidols.



