Der SC Freiburg galt lange als Inbegriff der Bescheidenheit im deutschen Fußball. Nie gewann der Club große Pokale, nie stand er im Rampenlicht. Doch nun hat Trainer Julian Schuster sein Team ins Halbfinale der Europa League geführt – und fordert mehr. „Es ist schwer, Erfolg zu planen“, sagte Schuster im Interview. Doch genau das ist ihm gelungen: Mit einer Mischung aus taktischer Disziplin, Teamgeist und klugen Transfers hat er den SC Freiburg zu einem ernsthaften Anwärter auf den europäischen Titel gemacht.
Der Weg ins Halbfinale
Die Reise begann in der Gruppenphase, in der Freiburg gegen namhafte Gegner bestand. In der K.o.-Runde setzte sich das Team gegen starke Konkurrenten durch. Schuster betonte: „Wir haben uns Schritt für Schritt gesteigert und nie aufgegeben.“ Besonders die Defensivarbeit und die Effizienz vor dem Tor zeichneten die Mannschaft aus. Der Erfolg sei das Ergebnis harter Arbeit und einer klaren Philosophie.
Ein neues Selbstbewusstsein
Der SC Freiburg tritt nun selbstbewusster auf. „Wir wollen mehr als nur dabei sein“, so Schuster. Die Fans träumen vom ersten großen Titel der Vereinsgeschichte. Doch der Trainer warnt vor Übermut: „Der Weg ist noch lang.“ Dennoch ist die Euphorie im Breisgau riesig. Die Stadt fiebert dem Halbfinale entgegen.
Wie hat Schuster diesen Wandel geschafft? Er setzt auf Kontinuität und junge Talente, die er gezielt fördert. Gleichzeitig holte er erfahrene Spieler, die die Mannschaft führen. „Es geht nicht um große Namen, sondern um den richtigen Charakter“, erklärte der Trainer. Diese Mischung geht auf: Freiburg spielt nicht nur erfolgreich, sondern auch attraktiv.
Am 30. April 2026 berichtete Jakob Schönhagen aus Freiburg über die Innenansichten eines Clubs im Wandel. Der SC Freiburg steht vor den größten Spielen seiner Geschichte – und die Fußballwelt schaut zu.



