Seawolves vergeben Sieg in Hamburg: Playoff-Qualifikation in Gefahr
Seawolves vergeben Sieg in Hamburg: Playoffs in Gefahr

Seawolves vergeben Sieg in Hamburg: Playoff-Qualifikation in Gefahr

Das letzte Saisonviertel der Basketball-Bundesliga läuft bereits, doch erstmals in dieser Spielzeit standen sich die Rostock Seawolves und die Veolia Towers Hamburg gegenüber. In einer spannenden Nachholpartie vom 13. Spieltag mussten die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern nach einer dramatischen Verlängerung eine 86:91-Niederlage hinnehmen und verpassten damit einen wichtigen Erfolg im Rennen um die Playoffs.

Dritte Niederlage in Folge für Rostock

Die Rostock Seawolves laufen ernsthaft Gefahr, die angestrebte direkte Qualifikation für die Playoffs zu verpassen. Bei den Veolia Towers Hamburg unterlag die Auswahl von Cheftrainer Przemyslaw Frasunkiewicz nach einer packenden Verlängerung mit 86:91. Die reguläre Spielzeit hatte mit 80:80 geendet, nachdem D'Shawn Schwartz den möglichen Siegewurf für die Seawolves vergab. Dies war bereits die dritte Niederlage in Folge für die Mecklenburger.

Trotz dieser 15. Niederlage im 29. Saisonspiel blieben die Rostocker Tabellenzehnter, doch die Playoff-Träume werden mit jedem verlorenen Spiel kleiner. Vor 2.343 Zuschauern in der Hamburger Inselpark Arena zeigte sich ein intensives Duell zwischen beiden Teams.

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Wechselhaftes Spiel mit dramatischem Finale

Im ersten Aufeinandertreffen beider Clubs in dieser Saison erwischten die Hamburger den besseren Start und lagen früh mit 11:6 in Führung. In einem insgesamt zerfahrenen ersten Viertel war dieser Vorsprung jedoch schnell wieder aufgebraucht. Mitte des zweiten Abschnitts gewannen die Towers dann erneut die Oberhand, wobei Osaro Rich mit einem Korbleger zum 40:32 für die bis dahin deutlichste Führung der Hausherren sorgte.

Nach dem Seitenwechsel drehte TJ Crockett das Spiel mit zwei verwandelten Dreiern und brachte Rostock mit 56:54 wieder in Front. Die Mecklenburger zogen im Schlussabschnitt sogar auf 68:62 davon, doch Hamburg ließ sich nicht abschütteln und kämpfte sich zurück in die Partie.

Verlängerung entscheidet für Hamburg

In der entscheidenden Verlängerung bewiesen die Veolia Towers Hamburg dann die besseren Nerven und setzten sich mit 91:86 durch. Für Trainer Przemyslaw Frasunkiewicz und seine Seawolves bedeutet diese Niederlage einen herben Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze. Die Mecklenburger müssen nun in den verbleibenden Spielen dringend Punkte sammeln, um ihre Hoffnungen auf die Postseason aufrechtzuerhalten.

Die Nachholpartie vom 13. Spieltag entwickelte sich zu einem echten Basketball-Krimi, der erst in der Verlängerung entschieden wurde. Während die Hamburger ihren Heimvorteil nutzen konnten, müssen die Rostocker nun die Konsequenzen aus dieser vergebenen Chance ziehen und in den kommenden Begegnungen mehr Konstanz zeigen.

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