Seawolves unterliegen Bayern München: Fünfte Niederlage in Serie
Seawolves verlieren in München: Fünfte Pleite in Folge

Die Rostock Seawolves haben in der Basketball-Bundesliga die fünfte Niederlage in Folge kassiert. Beim deutschen Meister und Topfavoriten Bayern München waren die Wölfe erwartungsgemäß chancenlos und verloren mit 64:86 (16:25, 11:19, 28:17, 9:25).

Kampf um Play-In-Platz zehn bleibt spannend

Drei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde befinden sich die Norddeutschen im Fernduell mit den punktgleichen Niners Chemnitz und den EWE Baskets Oldenburg (alle 14 Siege und 17 Niederlagen) um den Play-In-Platz zehn. Aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs belegt Rostock aktuell den zwölften Tabellenplatz. Um noch eine realistische Chance auf Platz zehn zu haben, müssen die Seawolves vermutlich alle verbleibenden drei Spiele gewinnen und gleichzeitig auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

Restprogramm der Play-In-Konkurrenten

  • 10. Niners Chemnitz: Alba Berlin (2.), Skyliners Frankfurt (15.), Löwen Braunschweig (18.)
  • 11. EWE Baskets Oldenburg: Gladiators Trier (9.), Löwen Braunschweig (18.), Bayern München (1.)
  • 12. Rostock Seawolves: Science City Jena (16.), Rasta Vechta (8.), Hamburg Towers (14.)

Die Rostocker mussten in München auf mehrere Stammkräfte verzichten: DeAndre Lansdowne (Knöchelblessur), Andy van Vliet (Jochbeinbruch, Saisonende) und Owen Klassen (Geburt des zweiten Kindes) fehlten. Dafür rückten die Doppellizenzspieler Jonas Zilinskas, Jalen Page und Luis Wulff ins Team.

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Bayern dominiert mit Physis

In der ersten Hälfte zeigte München seine körperliche Überlegenheit und erarbeitete sich eine 44:27-Führung, die einem 17-Punkte-Vorsprung entsprach. „München spielt sehr physisch. Damit hatten wir unsere Probleme“, erklärte Seawolves-Kapitän Sid-Marlon Theis. Nach der Pause hatten die Gäste ihre beste Phase: Angeführt von Topscorer TJ Crockett Jr. kamen die Seawolves bis auf fünf Punkte heran (51:56, 28. Minute). Doch das vierte Foul des US-Amerikaners, der daraufhin auf die Bank musste, stoppte die Aufholjagd. München spielte nun wieder konzentrierter und entschied das Schlussviertel klar für sich.

„Für uns war es sehr schwer, in der ersten Halbzeit mit der Münchener Physis zurechtzukommen. Das haben wir, trotz unseres jungen Kaders, in der zweiten Hälfte besser gemacht. Wir haben uns dem Spiel der Bayern besser angepasst und offensiv wie defensiv unseren Gameplan besser umgesetzt. Deswegen war es – trotz der 20-Punkte-Niederlage am Ende – ein gutes Spiel mit dem richtigen Schritt nach vorne“, zog Seawolves-Coach Przemyslaw Frasunkiewicz ein positives Fazit.

Punkte für Rostock: Baggette (4), Crockett Jr. (14), Greene IV (3), Kolenda (17), Leuchten (7), Lockhart, Nicholson (2), Page (3), Schwartz (6), Theis (8), Wulff, Zilinskas.

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