Familienregel der Wagners: Basketball ist kein Muss-Thema zu Hause
Im Leben der NBA-Profis Franz und Moritz Wagner dreht sich zwar vieles um den Basketball, aber eben nicht alles. Deshalb hat die Familie der deutschen Weltmeister eine klare Regel etabliert, um den Sport bewusst aus bestimmten Gesprächen auszuklammern.
„Wir beginnen das Gespräch nicht damit“
„Es gibt eine Regel bei uns“, erklärt Mutter Beate Wagner im Interview mit undrafted über ihre Söhne. „Grundsätzlich sprechen wir nur über Basketball, wenn die Jungs das wollen.“ Diese Abmachung gelte sowohl für sie als auch für ihren Ehemann Axel Schulz – unabhängig davon, ob die Familie gemeinsam in Florida ist oder per Facetime kommuniziert.
„Wir als Eltern beginnen das Gespräch nicht damit“, betont Beate Wagner. „Das fällt mir als Mama natürlich manchmal sehr schwer, weil es mir in den Fingern juckt und ich wissen will, was los ist.“ Die bewusste Entscheidung, Basketball nicht zum Hauptthema zu machen, soll den Brüdern Raum für andere Interessen und Gespräche geben.
Gemeinsamer Weg in die NBA
Moritz Wagner wechselte bereits 2018 vom College-Team Michigan Wolverines in die NBA, sein Bruder Franz folgte ihm 2021 auf dem gleichen Weg. Seitdem laufen die beiden Berliner Seite an Seite für die Orlando Magic auf. In der aktuellen Saison hat das Team aus Florida im Osten der Liga den achten Platz erreicht und steht nun im Playin-Turnier.
In der Nacht zu Donnerstag (01.30 Uhr MESZ) hat Orlando Magic bei den Philadelphia 76ers die erste Chance, sich über das Playin-Turnier noch ein Ticket für die Playoffs zu sichern. Trotz dieser sportlich bedeutsamen Phase bleibt die Familienregel bestehen: Basketball ist nur dann Gesprächsthema, wenn die Söhne es initiieren.
Diese Herangehensweise unterstreicht, wie die Wagners trotz des professionellen Sports einen normalen Familienalltag pflegen und bewusst andere Themen in den Vordergrund stellen. Ein Modell, das zeigt, dass auch im Leben von Spitzensportlern nicht alles um den Sport kreisen muss.



