WNBA Expansion Draft: Toronto und Portland wählen am 3. April ihre Spielerinnen aus
Die neuen Basketballklubs Toronto Tempo und Portland Fire werden am 3. April die Spielerinnen für ihre Debütsaison in der WNBA auswählen. Die Liga verkündete das Datum für den sogenannten Expansion Draft in der Nacht zum Donnerstag. Dieser Prozess wird mit großer Spannung verfolgt, insbesondere von deutschen Profis, deren Zukunft dadurch beeinflusst werden könnte.
Wie funktioniert der Expansion Draft?
Beim Expansion Draft dürfen sich die neu gegründeten Teams Spielerinnen aus den Kadern der bereits bestehenden 13 WNBA-Mannschaften sichern. In zwei Runden können Toronto und Portland pro Runde abwechselnd bis zu sechs Spielerinnen auswählen. Dabei kann jeweils nur eine Spielerin aus einem existierenden Team gedraftet werden.
Wer im Draft zuerst wählt, wird am Freitag per Münzwurf entschieden. Der Gewinner kann sich aussuchen, ob er von seinem Erstwahlrecht im Expansion Draft Gebrauch macht oder im regulären College-Draft am 13. April an sechster statt an siebter Stelle zieht.
Schutzmechanismen für bestehende Teams
Die 13 ursprünglichen Mannschaften haben beim Expansion Draft jeweils die Möglichkeit, fünf Profis zu schützen. Entsprechende Listen müssen bis zum kommenden Sonntag bei der Liga eingehen. Geschützt werden können Spielerinnen, an denen die Klubs am letzten Spieltag der Hauptrunde der abgelaufenen Saison die Rechte besaßen.
Auswirkungen auf deutsche Nationalspielerinnen
Auf diese Weise könnten auch die Nationalspielerinnen Leonie Fiebich, Nyara Sabally (beide New York Liberty), Satou Sabally (Phoenix Mercury) und Luisa Geiselsöder (Dallas Wings) von den betreffenden Mannschaften vor einem möglichen Wechsel bewahrt werden. Sollten die Deutschen nicht auf der Schutzliste stehen, können Toronto und Portland sie also verpflichten.
Dieser anstehende Expansion Draft ist bereits der zweite in Folge; 2025 waren die Golden State Valkyries hinzugekommen. Die neue Saison soll Anfang Mai beginnen, nachdem sich die Liga und die Spielerinnengewerkschaft kürzlich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt hatten.



