Extremsportler und Influencer Arda Saatci hat den ersten Meilenstein seiner Mega-Challenge erreicht: Er will 600 Kilometer quer durch das Death Valley in den USA laufen – und das in nur vier Tagen. Nun hat der 28-Jährige die ersten 100 Kilometer erfolgreich absolviert.
Erster Meilenstein erreicht
Der deutsche Extremsportler Arda Saatci ist auf seinem 600-Kilometer-Lauf durch das amerikanische Death Valley bis zur kalifornischen Küste gut vorangekommen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch legte er gegen 01:26 Uhr Ortszeit die ersten 100 Kilometer zurück. Zudem bewältigte er die ersten 2.184 der insgesamt rund 6.000 Höhenmeter. Seine durchschnittliche Pace betrug inklusive Pausen 8:36 Minuten pro Kilometer. Damit liegt Saatci im Zeitplan, um sein großes Ziel zu erreichen: die 600 Kilometer durch die Wüste in maximal 96 Stunden, also vier Tagen, zu laufen.
Start am tiefsten Punkt Nordamerikas
Er war am Dienstag gegen 11 Uhr Ortszeit gestartet – und zwar vom tiefsten Punkt Nordamerikas, knapp 86 Meter unter dem Meeresspiegel. Wenn alles nach Plan läuft, will Saatci spätestens am Samstagvormittag am Santa Monica Pier in Los Angeles ankommen. Bis dahin liegen noch viele Kilometer und unwegsames Gelände vor ihm.
Mentaler Wachstum durch Extremsport
„Ich wachse auch enorm mental bei diesen Geschichten. Ich lerne sehr viel über mich selber. Diese Erfahrung möchte ich haben und sie so gut es geht mit den Leuten da draußen teilen“, erklärte Saatci gegenüber SPORT1 vor seinem Mega-Lauf. Bereits in der Vergangenheit machte er mit mehreren Extremsport-Leistungen auf sich aufmerksam, darunter ein Ultramarathon von Berlin nach New York oder ein Lauf durch Japan. Durch seine besonderen Challenges hat sich Saatci in den sozialen Medien eine große Fangemeinde aufgebaut, die auch bei seiner aktuellen Herausforderung mitfiebert.
Livestream auf Twitch
Sein 600-Kilometer-Lauf kann bei Twitch im Livestream verfolgt werden. Er wolle mit seinen Projekten „etwas Gutes hinterlassen“, so Saatci weiter: „Dass die Jugend sich gefühlt keine Grenzen im Kopf setzen soll, weil ich auch einfach nur ein junger Mann aus der Nachbarschaft bin, der versucht, sein Bestes zu geben und seinen Lebenstraum zu erreichen.“



