Windsurfen-Effekt: Freiheitsrausch für Jugendliche in MV
Windsurfen-Effekt: Freiheitsrausch für Jugendliche

Wer hätte das gedacht: Windsurfen, die coole und bunte Sportart aus dem kapitalistischen Amerika, erfreute sich auch in der DDR großer Beliebtheit – und ausgerechnet die Wende brachte die Begeisterung zum Erliegen. Jedenfalls in Mecklenburg-Vorpommern, wie Alexander Goltz vom Seglerverband MV weiß.

Fließende Übergänge

Seit dem Ausklang der Pandemie im Jahr 2022 hat die verbandliche Förderung junger Surfer jedoch neuen Wind bekommen. Eine gute Nachricht. Denn: Warum soll das, was Freude macht, nicht auch zu Medaillen führen? Die Übergänge zwischen Freizeit- und Profi-Surfern sind gerade in jungen Jahren noch fließend.

Auch Surfschulen, wie das Supremesurf Beachhouse Warnemünde, setzen auf die Kleinsten. Erstmal Schwimmen lernen, mit dem Wasser vertraut sein – und dann aufs Board steigen. Gesund ernährt, körper- und gesundheitsbewusst.

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Das ist das Ziel und keine Kleinigkeit. Es hat auch etwas mit Kultur zu tun. In Zeiten, in denen bereits viele junge Menschen verwahrlosen, weil ihnen in Familie und Schule keine Perspektive gezeigt wird, umso mehr.

Wer früh den Freiheitsrausch auf dem Brett erlebt, dürfte weniger anfällig für künstliche Rauschmittel sein. Zumal, wenn er oder sie auf Medaillenkurs segelt.

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