Deutschlands Eishockeystar Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers müssen sich nach einem neuen Cheftrainer umsehen. Wie US-Medien übereinstimmend berichten, hat sich die kanadische NHL-Franchise von Headcoach Kris Knoblauch getrennt. Eine offizielle Bestätigung des Clubs stand zunächst noch aus.
Knoblauch scheiterte zweimal im Finale
Der 47-jährige Kanadier hatte die Oilers seit 2023 trainiert. Unter seiner Führung erreichte das Team um Draisaitl und Superstar Connor McDavid zweimal hintereinander das Stanley-Cup-Finale, unterlag jedoch beide Male den Florida Panthers – 2024 und 2025 jeweils in einer dramatischen Serie. In der abgelaufenen Saison 2025/26 war für die Oilers bereits in der ersten Playoff-Runde gegen die Anaheim Ducks Schluss.
Vertrag bis 2029 erst im Oktober verlängert
Erst im Oktober 2025 hatte Knoblauch einen neuen Dreijahresvertrag bis 2029 unterschrieben. Die vorzeitige Trennung kommt daher überraschend. Nun ist offen, wer das Traineramt bei den Oilers übernimmt.
McDavid sorgte für Unruhe
Bereits während der Saison hatte McDavid für Spekulationen gesorgt, als er öffentlich seine Bewunderung für Jon Cooper äußerte, den Trainer des Ligarivalen Tampa Bay Lightning. Cooper hatte zuvor die kanadische Nationalmannschaft beim Vier-Nationen-Turnier und bei den Olympischen Spielen in Mailand betreut.
Oilers warten seit 36 Jahren auf Titel
Die Edmonton Oilers, in den 1980er-Jahren mit Legende Wayne Gretzky das dominierende NHL-Team, warten seit nunmehr 36 Jahren auf ihren sechsten Stanley-Cup-Triumph. Der letzte Erfolg gelang 1990. Mit einem neuen Coach soll der Bann nun gebrochen werden.



