Die Eisbären Berlin haben zum Auftakt der Finalserie der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einen deutlichen 7:3-Auswärtssieg bei den Adler Mannheim gefeiert. Dennoch zeigte sich Cheftrainer Serge Aubin nach dem Spiel nicht vollends zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.
Aubin fordert mehr Konstanz
„Ich freue mich natürlich über den Sieg. Aber ich bin nicht völlig zufrieden damit, wie wir insgesamt gespielt haben“, sagte der Kanadier am Freitagabend. „Ich weiß, dass wir mehr zu bieten haben. Wir werden versuchen, uns im nächsten Spiel zu steigern.“ Besonders die Phase nach der 5:0-Führung, als die Mannheimer auf 3:5 herankamen, missfiel dem Coach. „Man darf seinen Fuß nicht vom Gaspedal nehmen. Dafür ist es zu umkämpft.“
Spielverlauf: Berlin nutzt Chancen eiskalt
Die Berliner begannen das Spiel zunächst zurückhaltend und überließen den Gastgebern die Initiative. Doch sie nutzten die Fehler der Adler konsequent aus. Bereits im ersten Drittel reichten sechs Torschüsse zu einer 3:0-Führung. „Wir sind ein wenig schüchtern gestartet, konnten aber unsere Chancen verwerten“, erklärte Aubin. Im zweiten Abschnitt steigerten sich die Eisbären und bauten den Vorsprung auf 5:0 aus. Nach dem dritten Treffer der Mannheimer zum 3:5 wackelte der Vorsprung kurzzeitig, doch die Berliner stellten im Schlussdrittel den alten Abstand wieder her und siegten letztlich verdient mit 7:3.
Wiederer: „In Spiel zwei geht es bei null los“
Angreifer Manuel Wiederer wollte dem hohen Ergebnis keine übermäßige Bedeutung beimessen. „Es ist egal, ob du hier 2:1 gewinnst, oder 15:0“, sagte er bei Magentasport. „Mannheim ist gut genug und erfahren genug, die haken das ab. In Spiel zwei geht es bei null los.“ Die zweite Partie der Best-of-seven-Serie findet bereits am Sonntag in der Berliner Arena am Ostbahnhof statt (16.30 Uhr, MagentaSport). Die Eisbären hoffen, dann eine konstantere Leistung abrufen zu können und den nächsten Schritt in Richtung Titelverteidigung zu machen.



