Eisbären Berlin verpassen Halbfinaleinzug nach dramatischer Verlängerungsniederlage
Die Eisbären Berlin haben ihre erste Chance auf den Einzug ins Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nicht genutzt. Am Donnerstagabend verlor der deutsche Meister das fünfte Viertelfinalspiel gegen die Straubing Tigers mit 1:2 nach Verlängerung und führt in der Best-of-seven-Serie jetzt nur noch mit 3:2.
Spannender Verlauf vor ausverkauftem Haus
Vor 5.635 Zuschauern im ausverkauften Eisstadion am Pulverturm starteten die Berliner hoch konzentriert und ließen in der Anfangsphase kaum Torchancen der Straubinger zu. Eric Mik sorgte mit einem abgefälschten Distanzschuss in der zehnten Minute für die frühe Führung der Hauptstädter.
Straubing dreht das Spiel
Nach der ersten Pause erhöhten die Hausherren den Druck und brachten die Berliner Hintermannschaft immer wieder in Schwierigkeiten. Nach einem Puckverlust der Eisbären in der eigenen Zone erzielte Wade Allison den verdienten Ausgleichstreffer für die Niederbayern in der 27. Minute.
Die Berliner taten nun wieder mehr für die Offensive, hatten aber bei einigen Großchancen der Gastgeber Glück, nicht in Rückstand zu geraten. So ging das Spiel in die Verlängerung, in der Elis Hede mit seinem Überzahltreffer in der 68. Minute für die Entscheidung zugunsten der Straubinger sorgte.
Serienführung schrumpft
Mit dieser knappen Niederlage schrumpft die Führung der Eisbären in der Best-of-seven-Serie auf 3:2. Torhüter Jonas Stettmer konnte die Niederlage trotz einiger guter Paraden nicht verhindern. Die Berliner müssen nun im sechsten Spiel der Serie zuhause in der Mercedes-Benz Arena antreten, um ihre zweite Chance auf den Halbfinaleinzug zu nutzen.
Die Straubing Tigers haben mit diesem Sieg bewiesen, dass sie in dieser Viertelfinalserie keineswegs chancenlos sind und werden alles daran setzen, die Serie auszugleichen. Für die Eisbären bedeutet diese Niederlage einen herben Rückschlag im Kampf um die deutsche Meisterschaft.



