US-Eishockey-Olympiasiegerinnen lehnen Einladung von Donald Trump ab
Eishockey-Frauen sagen Trump-Besuch nach Olympia-Sieg ab

US-Eishockey-Olympiasiegerinnen lehnen Einladung von Donald Trump ab

Die US-amerikanischen Frauen-Eishockey-Olympiasiegerinnen haben eine offizielle Einladung von Präsident Donald Trump (79) abgelehnt. Das Team, das sich am Donnerstag bei den Winterspielen in Italien die Goldmedaille gesichert hatte, begründete die Absage mit akademischen und beruflichen Verpflichtungen, die bereits vor den Spielen vereinbart worden seien.

Offizielle Stellungnahme des Teams

In einer offiziellen Erklärung bedankten sich die Spielerinnen für die Anerkennung ihrer Leistung. „Wir sind aufrichtig dankbar für die Einladung an unser mit der Goldmedaille ausgezeichnetes US-amerikanisches Frauen-Eishockeyteam und wissen die Anerkennung ihrer außergewöhnlichen Leistung sehr zu schätzen“, hieß es in der Mitteilung. Allerdings passe der Zeitpunkt nicht, da die Athletinnen bereits andere Verpflichtungen hätten.

Hintergrund der umstrittenen Einladung

Die Absage der Frauen folgt auf eine kontroverse Einladung von Präsident Trump an das US-amerikanische Männer-Eishockeyteam. Nach deren Gold-Triumph am Sonntag war Trump per Handy in die Kabine zugeschaltet, gratulierte dem Team und lud die Spieler zur State of the Union, der jährlichen Grundsatzrede zur Lage der Nation im Kongress, ein. Dabei machte der Präsident einen scherzhaften Kommentar: „Ich muss euch sagen, wir müssen die Frauenmannschaft mitbringen, das wisst ihr doch.“ Er fügte ironisch hinzu, dass es sonst wahrscheinlich ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn geben würde.

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Das Video dieses Anrufs machte in sozialen Medien die Runde und wurde von zahlreichen US-Medien aufgegriffen. Viele Beobachter interpretierten die Einladung an die Frauen als spöttischen Akt, da sie erst nachträglich und in humorvoller Weise erfolgte.

Reaktionen und weitere Entwicklungen

Die Absage der Frauen wird von vielen als subtil-ironische Antwort auf Trumps umstrittene Einladung gewertet. Bislang hat das Weiße Haus keine offizielle Reaktion auf die Absage der Olympiasiegerinnen gegeben. Die Entscheidung des Teams unterstreicht die Priorisierung ihrer akademischen und beruflichen Verpflichtungen über politische Einladungen.

Die US-Frauen hatten bei den Olympischen Winterspielen in Italien einen beeindruckenden Sieg errungen und sich damit in die Geschichte des amerikanischen Eishockeys eingeschrieben. Ihre Ablehnung der Präsidenteneinladung zeigt, dass sportlicher Erfolg nicht automatisch mit politischen Gesten einhergehen muss.

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