Vier Jahre nach dem Abstieg haben die Krefeld Pinguine die sportliche Rückkehr in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) geschafft. Das Team von Trainer Thomas Popiesch gewann am Freitagabend das vierte Spiel der Finalserie der DEL2 bei den Kassel Huskies mit 5:2 (0:1, 2:1, 3:0) und sicherte sich damit die Meisterschaft der zweiten Liga sowie das Aufstiegsrecht.
Entscheidender Sieg in Kassel
Nach einer 0:1-Rückstand im ersten Drittel drehten die Pinguine die Partie im zweiten Abschnitt durch zwei schnelle Tore. Im Schlussdrittel legten die Krefelder drei weitere Treffer nach und ließen den Huskies keine Chance mehr. Die Serie endete damit mit 4:1-Siegen für die Mannschaft vom Niederrhein.
Finanzielle Hürde bleibt
Ob der zweimalige deutsche Meister tatsächlich in die DEL zurückkehrt, ist jedoch noch nicht sicher. Hauptgesellschafter Peer Schopp hatte die Chancen zuletzt auf 60:40 beziffert. Grund dafür sind die notwendigen 1,4 Millionen Euro, die für das Lizenzverfahren in der DEL hinterlegt werden müssen. Schopp betonte jedoch, man sei auf einem sehr guten Weg, diese Summe aufzubringen.
Hintergrund: Aufstiegsbewerbung und Bedenken
Krefeld hatte sich bereits vor der Saison für den Aufstieg beworben, aber vor einigen Wochen Bedenken geäußert, ob die finanziellen Voraussetzungen erfüllt werden könnten. Die Pinguine müssen nun bis zur Lizenzierungsfrist die erforderlichen Mittel nachweisen, um den Aufstieg perfekt zu machen.
Die Fans in Krefeld hoffen nun, dass der Verein die nötigen finanziellen Hürden nimmt und der Traditionsclub bald wieder in der höchsten deutschen Spielklasse auflaufen kann.



