NHL: Edmonton Oilers setzen Leon Draisaitl auf Langzeit-Verletztenliste
Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl wurde von den Edmonton Oilers offiziell auf die Liste der Langzeitverletzten gesetzt. Die kanadische NHL-Franchise gab diese Entscheidung am Donnerstag bekannt und bestätigte damit die bereits zuvor angekündigte Ausfallzeit des 30-jährigen Offensivspielers.
Mindestens 24 Tage Pause für den deutschen Top-Scorer
Durch die Einstufung als Langzeitverletzter muss Draisaitl nun mindestens 24 Tage pausieren und wird die kommenden zehn Spiele der Edmonton Oilers in der National Hockey League verpassen. Die Oilers hatten bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass der gebürtige Kölner für den gesamten Rest der regulären Saison ausfallen wird.
Der letzte Spieltag der regulären NHL-Saison ist für den 16. April 2026 angesetzt. Anschließend beginnen die heiß umkämpften Playoffs, an denen die Edmonton Oilers derzeit noch nicht sicher teilnehmen werden. Die Mannschaft befindet sich in einem engen Rennen um die begehrten Playoff-Plätze.
Verletzung bei hartem Check gegen die Bande
Leon Draisaitl hatte sich seine Verletzung im Bereich des Unterkörpers am vergangenen Sonntag im Spiel gegen die Nashville Predators zugezogen. Bei einem harten Bodycheck gegen die Bande musste der deutsche Nationalspieler das Eis bereits im ersten Drittel nach nur 3:12 Minuten Spielzeit verlassen und kehrte nicht mehr in die Partie zurück.
Die Edmonton Oilers gewannen das Spiel dennoch mit 3:1, doch der Verlust ihres Top-Scorers wiegt schwer für das Team. Die genaue Diagnose der Verletzung wurde von der Franchise wie üblich nicht öffentlich gemacht, was in der NHL gängige Praxis bei Spielerverletzungen ist.
Draisaitl enttäuscht über den ungünstigen Zeitpunkt
„Natürlich bin ich sehr enttäuscht, dass ich der Mannschaft in dieser für uns so wichtigen Saisonphase nicht helfen kann. Der Zeitpunkt ist sehr unglücklich“, erklärte Leon Draisaitl nach Bekanntwerden der Diagnose. Der mehrfache NHL-All-Star fügte hinzu: „Ich werde mich jetzt komplett darauf konzentrieren, so schnell wie möglich wieder auf das Eis zurückkehren zu können.“
Für die Edmonton Oilers bedeutet der Ausfall ihres deutschen Superstars eine erhebliche Schwächung der Offensive. Draisaitl gehört seit Jahren zu den produktivsten Scorern der gesamten Liga und war in der laufenden Saison erneut einer der treibenden Kräfte im Angriffsspiel der Kanadier.
Das Team muss nun in den verbleibenden Spielen der regulären Saison ohne seinen deutschen Top-Spieler auskommen und hofft, dennoch den Einzug in die Playoffs zu schaffen. Sollte dies gelingen, könnte Draisaitl theoretisch zu Beginn der Playoffs wieder einsatzbereit sein, sofern sein Rehabilitationsprozess planmäßig verläuft.



