Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers stehen vor einem Neuanfang. Nach dem frühen Aus in den Playoffs hat das NHL-Team Konsequenzen gezogen und sich von Cheftrainer Kris Knoblauch getrennt. Der 47-Jährige hatte das Team um den deutschen Eishockey-Nationalspieler im November 2023 übernommen. Auch sein Assistenztrainer Mark Stuart wurde freigestellt.
Gründliche Analyse führte zur Trennung
General Manager Stan Bowman begründete die Entscheidung mit einer gründlichen Analyse der vergangenen Saison. „Nach einer gründlichen Analyse der vergangenen Saison sind wir der Ansicht, dass diese Änderungen notwendig sind. Wir sind Kris und Mark für ihren Beitrag zu unserer Organisation dankbar und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute“, sagte Bowman.
Unzufriedenheit mit Taktik und Aufstellung
Laut Medienberichten sollen sowohl die Spieler als auch die Führung der Franchise unzufrieden mit Knoblauchs Taktiken und der Zusammenstellung der Spielreihen gewesen sein. Die Oilers waren in der ersten Runde der Playoffs gegen die Anaheim Ducks ausgeschieden – eine Enttäuschung für das Team, das in den beiden vorangegangenen Spielzeiten noch im Stanley-Cup-Finale gestanden hatte, dort aber zweimal an den Florida Panthers gescheitert war.
Bruce Cassidy als möglicher Nachfolger
Als potenzieller Nachfolger wird bereits der ehemalige Cheftrainer der Vegas Golden Knights, Bruce Cassidy, gehandelt. Die Kanadier haben den erfahrenen Coach wohl auf dem Zettel. Für Draisaitl beginnt damit eine neue Ära in Edmonton, nachdem die Zusammenarbeit mit Knoblauch nicht die gewünschten Erfolge gebracht hatte.



