Edmonton Oilers feiern wichtigen Sieg trotz Verletzung von Leon Draisaitl
Oilers siegen trotz Draisaitl-Verletzung in der NHL

Edmonton Oilers zeigen Stärke ohne deutschen Superstar

Die Edmonton Oilers haben in der National Hockey League (NHL) eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch ohne ihren deutschen Top-Spieler Leon Draisaitl gewinnen können. In der Nacht zum Mittwoch besiegten die Kanadier die San Jose Sharks mit einem deutlichen 5:3 und feierten damit einen wichtigen Erfolg im Kampf um die Playoff-Plätze.

Draisaitl fällt bis Saisonende aus

Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl wird die Edmonton Oilers bis zum Ende der regulären Saison nicht mehr unterstützen können. Wie das Team vor dem Spiel gegen San Jose mitteilte, leidet der Offensivspieler an einer Unterkörperverletzung, die er sich bereits am vergangenen Sonntag im Duell gegen die Nashville Predators zugezogen hatte. Bei einem harten Check gegen die Bande musste Draisaitl das Spiel vorzeitig beenden.

Trainer Kris Knoblauch zeigte sich nach dem Sieg über die Sharks äußerst zufrieden mit der Reaktion seiner Mannschaft: „Wir brauchen Spieler, die in dieser Situation Verantwortung übernehmen. Niemand wird Leon ersetzen können – das ist einfach nicht möglich. Jeder Einzelne muss jetzt ein bisschen besser performen, und heute hat insbesondere unsere vierte Reihe den entscheidenden Unterschied gemacht.“

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Playoff-Chancen bleiben intakt

Trotz des Ausfalls ihres deutschen Superstars halten die Edmonton Oilers weiterhin einen Playoff-Rang in der NHL. Nach dem zweiten Sieg in Serie positioniert sich das Team gut für die entscheidende Phase der Saison. Der letzte Spieltag der regulären Saison ist für den 16. April angesetzt, danach beginnen die heiß umkämpften Playoffs.

Auf die Frage, ob Draisaitl pünktlich zu den Playoffs wieder fit sein könnte, antwortete Trainer Knoblauch zurückhaltend: „Aktuell planen wir mit einem Ausfall bis zum Saisonende. Sobald die Playoffs starten, werden wir die Situation neu bewerten. So ist der derzeitige Stand der Dinge.“

Weitere deutsche NHL-Profis im Playoff-Rennen

Neben Leon Draisaitl sind auch andere deutsche Eishockey-Profis intensiv in den Kampf um die Meisterrunde involviert. Der frühere Bundestrainer Marco Sturm, der aktuell bei den Boston Bruins tätig ist, musste mit seinem Team eine knappe 2:3-Niederlage nach Verlängerung gegen die Montréal Canadiens hinnehmen. Es war bereits die zweite Overtime-Niederlage in Folge für die Bruins.

Ebenfalls im Rennen um die Playoffs ist Torhüter Philipp Grubauer von den Seattle Kraken. Allerdings kassierte sein Team eine deutliche 2:6-Pleite gegen die Tampa Bay Lightning. Sowohl Sturm mit den Boston Bruins als auch Grubauer mit den Seattle Kraken stehen derzeit auf einem Wild-Card-Rang und kämpfen weiter um den Einzug in die Meisterrunde.

Der Sieg der Edmonton Oilers ohne ihren verletzten deutschen Star zeigt die mentale Stärke und die Tiefe des Kaders. In der entscheidenden Phase der Saison müssen nun verschiedene Spieler zusätzliche Verantwortung übernehmen, um die Playoff-Chancen zu wahren.

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