Eisbären Berlin: Pföderl beendet Durststrecke mit Doppelpack gegen Kölner Haie
Der Berliner Angreifer Leonhard Pföderl hat mit einem beeindruckenden Doppelpack seine persönliche Torflaute beendet und den Eisbären Berlin zum 4:2-Sieg gegen die Kölner Haie verholfen. Dieser Erfolg sicherte dem Titelverteidiger in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine wertvolle 2:1-Führung in der Best-of-seven-Halbfinalserie.
Routinier beendet 13 Spiele ohne Torerfolg
Nachdem Pföderl zuvor 13 aufeinanderfolgende Spiele ohne Torerfolg absolviert hatte, konnte der 32-jährige Stürmer endlich wieder seine Treffsicherheit unter Beweis stellen. „Klar macht man sich da Gedanken. Ich bin ja zum Toreschießen da“, gab der erfahrene Spieler offen zu. „Aber das Schöne ist ja, dass wir trotzdem gewonnen haben. Die anderen Jungs sind da gut für mich eingesprungen.“
Mit seinen beiden Treffern im dritten Halbfinalspiel festigte Pföderl nicht nur seine Position als Rekordtorjäger in den DEL-Playoffs, sondern demonstrierte auch eindrucksvoll seine mentale Stärke nach der anhaltenden Durststrecke.
Cheftrainer Aubin lobt Einsatzwillen
Cheftrainer Serge Aubin zeigte sich besonders beeindruckt von der Einstellung seines Angreifers. „Das ist immer gut für das Selbstvertrauen“, erklärte der kanadische Trainer. „Aber was mir am meisten gefallen hat, war sein Einsatzwillen. Ich freue mich, dass er dafür belohnt wurde.“
Pföderl selbst bewertete die Gesamtleistung des Teams außerordentlich positiv: „Das war bestimmt unser bestes Saisonspiel überhaupt.“ Diese Einschätzung teilen viele Experten, die die geschlossene Mannschaftsleistung der Berliner in diesem entscheidenden Playoff-Spiel hervorheben.
Verteidiger Reinke kehrt stark zurück
Neben Pföderls Comeback feierte auch Verteidiger Mitchell Reinke ein beeindruckendes Return nach langer Verletzungspause. Der Abwehrspieler zeigte sich vor dem vierten Spiel der Serie am Mittwochabend (19.30 Uhr, live bei Magentasport und DF1) zuversichtlich: „Es ist schwer, dort zu spielen, aber wir haben alle Mittel“, betonte Reinke. „Ich glaube, wenn wir unseren Spielplan über sechzig Minuten umsetzen, können nicht viele Teams mit uns mithalten.“
Die Eisbären Berlin wollen nun an diese starke Leistung anknüpfen und ihre Führung in der Halbfinalserie ausbauen. Mit der wiedergefundenen Treffsicherheit ihres Rekordtorjägers und der Rückkehr wichtiger Verteidiger sehen die Berliner optimistisch den kommenden Herausforderungen entgegen.



