Rostock Piranhas erleiden Rückschlag in der Eishockey-Oberliga Nord
Die Rostock Piranhas haben in der Zwischenrunde 2 der Eishockey-Oberliga Nord zwei schmerzhafte Niederlagen hinnehmen müssen. Zunächst unterlagen sie bei den Hammer Eisbären mit 1:6, bevor sie im Heimspiel gegen die Black Dragons Erfurt mit 3:4 nach Penaltyschießen verloren. Diese Ergebnisse kosteten die Norddeutschen vorübergehend den letzten Playoff-Platz, doch bei noch drei ausstehenden Partien und nur einem Punkt Rückstand behalten sie ihr Schicksal weiterhin in der eigenen Hand.
Verletzung von Connor Hannon überschattet die Spiele
Besonders bitter für das Team war der Verlust von Verteidiger Connor Hannon. Im ersten Drittel des Spiels gegen Erfurt wurde er bei einem harten Bandencheck übel getroffen und musste mit dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht werden. Dieser Vorfall überschattete die Partie erheblich, nachdem es bereits zuvor eine längere Unterbrechung gegeben hatte, als das Plexiglas nach einem Check gegen Ilja Fleischmann brach und repariert werden musste.
Coach Marius Pöpel analysiert die Leistung
REC-Coach Marius Pöpel zeigte sich nach der Heimschlappe gegen Erfurt trotz der Niederlage nicht entmutigt. „Ich kann meiner Mannschaft nicht viele Vorwürfe machen. Wir müssen unsere Chancen besser nutzen, auch müssen die Spezial-Teams besser funktionieren. Dann könnten wir solch ein enges Spiel auch ziehen“, sagte Pöpel. Er wies darauf hin, dass es ein, zwei Situationen gab, in denen sich die Spieler nicht an taktische Vorgaben hielten und Gegentore kassierten. „Aber wenn wir so weiterspielen, bin ich mir sicher, dass wir die noch notwendigen Punkte holen werden“, fügte der Trainer optimistisch hinzu.
Top-Scorer Jesper Öhrvall bleibt in Form
Ein Lichtblick in den Niederlagen war die Leistung von Top-Scorer Jesper Öhrvall. Insgesamt gelangen ihm zwei Treffer und zwei Vorlagen in den Spielen gegen Hamm und Erfurt. Diese individuelle Stärke könnte in den kommenden Partien entscheidend sein, um die Playoff-Chancen zu wahren.
Dritte klare Niederlage in Hamm
Das Auswärtsspiel in Hamm entwickelte sich zur dritten klaren Pleite der Saison für den REC. Nach einem 1:8 und 0:4 in früheren Begegnungen hieß es dieses Mal 1:6. Pöpel kommentierte: „Das war definitiv ein gebrauchter Tag für uns. Das war nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. Eigentlich kamen wir relativ gut ins Spiel, kassierten aber zwei Gegentreffer jeweils von der blauen Linie. Von da an lief alles für Hamm. Sie kamen zu einem verdienten und klaren Sieg“.
Ausblick auf die Playoff-Chancen
Trotz der Rückschläge bleiben die Rostock Piranhas im Rennen um die Playoffs. Mit drei verbleibenden Spielen und nur einem Punkt Rückstand liegt alles in ihrer Hand. Die Mannschaft muss nun die Lehren aus den Niederlagen ziehen, ihre Chancenverwertung verbessern und auf eine baldige Rückkehr von Connor Hannon hoffen, um die Saison erfolgreich zu beenden.



