US-Eishockey-Olympiasiegerinnen lehnen Einladung von Präsident Trump ab
US-Olympiasiegerinnen schlagen Trump-Einladung aus

US-Eishockey-Olympiasiegerinnen lehnen Einladung von Präsident Trump ab

Die amerikanischen Eishockey-Olympiasiegerinnen haben eine Einladung von US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus laut aktuellen Medienberichten ausgeschlagen. Ein Sprecher des Verbandes USA Hockey teilte mit, dass die Absage des Eishockey-Teams "aufgrund des Termins und bereits geplanter akademischer und beruflicher Verpflichtungen" erfolgt sei.

Terminliche Engpässe als Hauptgrund

Die Mannschaft war erst am Montag aus Italien in die USA zurückgekehrt, nachdem sie bei den Olympischen Spielen triumphiert hatte. Die Einladung galt für Dienstag anlässlich Trumps Rede zur Lage der Nation. Allerdings setzt die Profiliga PWHL ihren Spielbetrieb bereits am Donnerstag fort, was den Spielerinnen kaum Zeit für einen Washington-Besuch ließ.

In der offiziellen Erklärung, die unter anderem dem Sender NBC vorliegt, heißt es: "Aufgrund des Termins und bereits geplanter akademischer und beruflicher Verpflichtungen im Anschluss an die Spiele können die Athletinnen leider nicht teilnehmen." Der Verband betonte jedoch, man sei "sehr dankbar für die Einladung" und wisse die Anerkennung der "außergewöhnlichen Leistung sehr zu schätzen".

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Hintergrund der Einladung

Die Einladung erfolgte, nachdem die US-Männer im Finale über Kanada mit 2:1 nach Verlängerung gesiegt hatten. Während eines über Lautsprecher geführten Telefonats scherzte Trump: "Ansonsten würde ich wohl des Amtes enthoben werden", als er ankündigte, auch die Frauenmannschaft einladen zu wollen. Die Spielerinnen hätten sich laut Verbandsangaben "sehr gefreut" über die Geste, konnten aber aus praktischen Gründen nicht teilnehmen.

Die Entscheidung unterstreicht die hohe berufliche und akademische Verpflichtung der Athletinnen, die unmittelbar nach den Olympischen Spielen wieder in ihren Alltag zurückkehren müssen. Dies zeigt, wie eng getaktet die Karrieren von Spitzensportlerinnen heute sind, selbst nach einem historischen Olympiasieg.

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