Bochum – Beim VfL Bochum steht im kommenden Sommer ein großer Umbruch an. Der Bundesliga-Absteiger hat nach einer schwierigen Saison die Klasse gehalten. In der anstehenden Transferperiode kommt einiges an Arbeit auf die Bochum-Bosse zu. Denn der Pottklub will wieder angreifen. Am Samstag (13 Uhr/Sky) geht es gegen Hannover für den VfL nur noch um die goldene Ananas. Vor dem Anpfiff wird es Blumensträuße regnen, denn etliche Spieler werden verabschiedet.
Kevin Vogt beendet seine Karriere
Bereits bekannt: Kevin Vogt (34/353 Bundesligaspiele) wird trotz Vertrags bis 2027 seine Karriere beenden. Der Innenverteidiger fehlte dem VfL lange mit Knieproblemen. Jetzt zieht Vogt den Schlussstrich. Sein Kontrakt wird zum Saisonende aufgelöst und er hängt seine Schuhe an den Nagel. Vorteil Bochum: Das eingesparte Gehalt im sechsstelligen Bereich kann in den Umbruch fließen. Dazu kommen die Spieler, bei denen der Vertrag ausläuft. Dazu gehören: Kapitän Matus Bero (30), Erhan Masovic (27), Romario Rösch (26), Marcel Sobottka (32) und Noah Loosli (29).
Nach BILD-Informationen sind die Gespräche noch nicht komplett abgeschlossen. Eine Überraschung ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.
Leihspieler kehren zurück
Auch die Leihspieler werden verabschiedet. Francis Onyeka (19/Leverkusen) konnte seinen Marktwert auf 10 Mio. Euro steigern. Er zählte zu den absoluten Leistungsträgern. Leandro Morgalla (21/Salzburg), Kjell Wätjen (20/Dortmund), Farid Alfa-Ruprecht (20/Leverkusen) und Callum Marshall (21/West Ham) kehren ebenfalls zu ihren Stammklubs zurück. Bitter: Bei Morgalla hatte der VfL sogar eine Kaufoption. Diese konnte jedoch nur im Aufstiegsfall gezogen werden.
Lenz fehlt gelbgesperrt
Gegen Hannover dürften einige ihre letzten Minuten im Ruhrstadion bekommen. Cheftrainer Uwe Rösler (57) kündigte bereits an, auch Vogt Spielzeit geben zu wollen. Dem Coach sind bei Cajetan Lenz (19) aber die Hände gebunden. Das Toptalent wechselt zur TSG Hoffenheim, bringt dem VfL starke 10 Mio. Euro ein. Lenz kassierte in Bielefeld (1:1) seine 10. Gelbe Karte und muss daher auf die Tribüne. Seinen letzten Auftritt „anne Castroper“ hat er sich definitiv anders vorgestellt.



