TSV 1860 München: Löwen wollen gegen Hansa Rostock die Negativserie beenden
1860 München: Löwen wollen Negativserie gegen Rostock beenden

TSV 1860 München will gegen Hansa Rostock die Negativserie durchbrechen

Mit einem Heimsieg gegen Hansa Rostock könnte sich der TSV 1860 München wieder deutlich im Aufstiegsrennen der 3. Fußball-Liga positionieren. Ein Sieg am Sonntag (13.30 Uhr) würde die Münchner "Löwen" bis auf einen Punkt an den direkten Konkurrenten heranbringen und die Tabellensituation deutlich aufwerten.

Trainer Kauczinski sieht Top-Gegner vor sich

Trainer Markus Kauczinski, der erst am Freitag 56 Jahre alt wurde, hält nichts von spekulativen Rechnereien und bezeichnet sich selbst als "keinen Meister des Konjunktivs". Stattdessen betont er die Herausforderung: "Wir wissen, dass mit Hansa ein anderes Kaliber auf uns wartet. Es ist eine körperlich robust besetzte Mannschaft mit einer anderen individuellen Qualität als Havelse – ein Top-Gegner", sagte der Trainer.

Von persönlichen Geburtstagsgeschenken will Kauczinski nichts wissen: "Drei Punkte zum Geburtstag - da kann ich auch nichts mit anfangen. Wir machen das für uns, nicht für mich, für die Mannschaft, für unsere Fans." Die Mannschaft kommt mit gutem Gefühl aus dem 5:0-Auswärtssieg beim TSV Havelse, dem höchsten Saisonsieg bisher.

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Negativbilanz gegen Rostock belastet

Die Statistik spricht allerdings eine deutliche Sprache gegen die Münchner Ambitionen. In neun Drittliga-Begegnungen gab es bisher keinen einzigen Sieg des TSV 1860 gegen Hansa Rostock. Der letzte Erfolg gegen die Ostseestädter liegt bereits 16 Jahre zurück – eine lange Durststrecke, die die Löwen nun endlich beenden wollen.

Kauczinski bleibt dennoch optimistisch: "Für uns gilt, auf dem Punkt da zu sein und unsere Leistung abzurufen. Wir freuen uns auf diesen Kracher. Das wird ein geiles Spiel", prophezeit der Trainer und zeigt damit die Vorfreude auf die wichtige Begegnung.

Personelle Verstärkung gibt Hoffnung

Positiv für die Münchner: Nach ihren Gelbsperren kehren die erfahrenen Offensivspieler Kevin Volland und Florian Niederlechner zurück. Damit verfügt Trainer Kauczinski wieder über deutlich mehr Alternativen im Angriff und kann flexibler auf die Spielsituation reagieren.

Die jüngeren Spieler haben ebenfalls überzeugt: David Philipp zeigte gegen Havelse ein gutes Spiel, Maximilian Wolfram absolvierte eine starke Trainingswoche und auch Justin Steinkötter präsentierte sich in Bestform. Die Konkurrenz um die Startplätze ist damit größer geworden – was die Mannschaft insgesamt stärken sollte.

Spiel trotz Schneefällen nicht gefährdet

Trotz der starken Schneefälle der vergangenen Tage scheint die Partie planmäßig stattfinden zu können. Der Verein steht in engem Austausch mit der Stadt München und geht nach aktuellen Informationen davon aus, dass das Spiel wie geplant ausgetragen werden kann. Die notwendigen Vorbereitungen wurden getroffen, um die Sicherheit von Spielern und Zuschauern zu gewährleisten.

Für die Münchner Löwen geht es um mehr als nur drei Punkte – es geht darum, eine jahrelange Negativserie zu beenden und gleichzeitig im engen Aufstiegsrennen der 3. Liga wieder voll mitmischen zu können. Die Rückkehr der erfahrenen Offensivspieler und das gute Gefühl aus dem Kantersieg gegen Havelse geben Anlass zur Hoffnung, dass die Bilanz gegen Rostock endlich eine positive Wendung nehmen könnte.

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