TSV 1860 München stellt Siegesrekord ein: Kauczinski gleichauf mit Köllner nach Sieg in Köln
1860 München stellt Siegesrekord ein: Kauczinski gleichauf mit Köllner

TSV 1860 München stellt historischen Siegesrekord in der Drittliga ein

Im Sportpark Höhenberg zu Köln hat der TSV 1860 München einen bedeutenden Erfolg gefeiert. Mit einem knappen 1:0-Auswärtssieg gegen Viktoria Köln stellte das Team von Trainer Markus Kauczinski den Siegesrekord von fünf Siegen in fünf Spielen ein, der ursprünglich von Michael Köllner in der Saison 2022/23 aufgestellt wurde. Dieser blaue Fünferpack unterstreicht die starke Form der Löwen in der aktuellen Drittliga-Saison.

Kauczinski bleibt bescheiden trotz Rekordleistung

Nach dem Spiel zeigte sich Markus Kauczinski, der Nachfolger von Köllner, der mit den Löwen zweimal knapp am Aufstieg gescheitert war, gelassen. "Das interessiert mich nicht", sagte er schulterzuckend und betonte stattdessen den Fokus auf kontinuierliche Verbesserung. "Wir wollen besser werden. Wir haben viel zu schnell den Ball verloren – dann müssen wir eben viel verteidigen, aber das haben wir gut gemacht." Seine fast destruktive Taktik zahlte sich aus, obwohl das Spiel hart umkämpft war.

Volland bestraft Torwart-Patzer eiskalt

Das entscheidende Tor fiel in der 38. Minute, als Spielmacher Kevin Volland einen Fehler von Viktoria-Keeper Timo Schulz ausnutzte. Schulz passte unglücklich in die Füße von Thore Jacobsen, dessen Zuspiel Volland cool verwertete. "Eigentlich haben wir gesagt, wir laufen den Torhüter nicht an, aber Viktoria steht in der Situation ein bisschen anders und Thore war da relativ allein. Er ist auch ein kleiner Lausbub, der spekuliert da super", kommentierte der Torschütze den Spielzug.

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Personelle Veränderungen und defensive Stärke

Trainer Kauczinski musste vor dem Spiel auf den verletzten Aggressiv-Leader Raphael Schifferl verzichten – eine Herausforderung, da das Team mit ihm im Jahr 2026 in sieben Duellen ungeschlagen blieb. Statt Kapitän Jesper Verlaat brachte er den jungen Lasse Faßmann (19) in die Startelf, der sich als schnelle und positionsgetreue Alternative bewährte. Zudem kehrten Philipp Maier und David Philipp nach Gelbsperren zurück. In der zweiten Halbzeit hielten die Löwen mit Löwenherzen die Viktoria fern vom Tor und mauerten sich zum Sieg, obwohl sie keine Konter zur Entlastung fahren konnten.

Fans und Ausblick auf die Saison

Knapp 2.000 mitgereiste Löwen-Fans, die zum Leidwesen des Vereins erneut für Unruhe sorgten, feierten den Sieg lautstark. Mit diesem Erfolg bleibt der TSV 1860 München auf Rang vier der Tabelle, punktgleich mit dem MSV Duisburg auf Relegationsrang drei. Die Frage, ob es eine richtige Rekord-Saison wird, bleibt spannend. Die Löwen haben ein klares Signal an die Drittliga-Konkurrenz gesendet und zeigen sich als ernstzunehmender Aufstiegskandidat.

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