1990er Weltmeister sehen Titelchancen für DFB-Team bei WM in den USA
1990er Weltmeister sehen Titelchancen für DFB-Team

1990er Weltmeister sehen Titelchancen für DFB-Team bei WM in den USA

Vor fast 36 Jahren feierte die deutsche Fußballnationalmannschaft ihren WM-Triumph in Italien. Jetzt äußern sich die Helden von damals zu den Aussichten ihrer Nachfolger bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Nordamerika. Anlässlich der Kinopremiere einer Dokumentation über den historischen Erfolg von 1990 haben Jürgen Klinsmann, Thomas Häßler und Stefan Reuter ihre Einschätzungen geteilt.

Klinsmann: „Qualitativ kann Deutschland Weltmeister werden“

Jürgen Klinsmann, der als Torjäger 1990 Weltmeister wurde und später selbst Bundestrainer war, zeigt sich optimistisch. „Qualitativ kann Deutschland Weltmeister werden in diesem Sommer in den USA“, sagte der 61-Jährige. Er betonte die hohe Qualität der aktuellen Mannschaft, die mit allen Konkurrenten mithalten könne. „Ich denke, wir haben eine absolut hochqualitative Mannschaft, die mit allen mitreden kann“, so Klinsmann weiter. Entscheidend seien jedoch Faktoren wie Leidensfähigkeit und Zusammenhalt.

Häßler betont Bedeutung des Teamgeistes

Thomas Häßler, ebenfalls Weltmeister von 1990, unterstrich die zentrale Rolle des Teamgeistes. In der Dokumentation wird deutlich, dass die Mannschaft von Trainer Franz Beckenbauer durch ihren starken Zusammenhalt erfolgreich war. „Wenn alle zusammenhalten, wenn jeder sein Ego hinten anstellt, kann man vieles erreichen“, sagte Häßler. Diese Prinzipien gelten seiner Meinung nach auch für das aktuelle DFB-Team. „Das gilt auch für die Nationalmannschaft in diesem Jahr. Wenn da was zusammenwächst, dann bin ich überzeugt, dann können die auch Weltmeister werden“.

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Reuter setzt auf Erfahrung von Rudi Völler

Stefan Reuter erinnerte daran, dass Beckenbauer 1990 die richtige Balance zwischen Strenge und Nachsicht fand. „Die Kunst zu wissen, wann du Gas geben musst und wann du locker sein kannst“, sei entscheidend gewesen. Für die WM 2026 setzt Reuter auf DFB-Sportdirektor Rudi Völler, der 1990 selbst ein Schlüsselspieler war. „Ich glaube, dass Rudi eine ganz wichtige Rolle hat“, sagte Reuter im Hinblick auf das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko.

Die Dokumentation, die diese Woche in die Kinos kommt, beleuchtet den WM-Triumph von 1990 und die Faktoren, die zum Erfolg führten. Die ehemaligen Spieler betonen, dass die aktuelle Mannschaft das Potenzial hat, diesen Erfolg zu wiederholen, wenn sie ähnliche Werte wie Teamgeist und Entschlossenheit zeigt.

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