FCN-U23 verzichtet auf Drittliga-Aufstieg – Trainer Wolf bleibt trotzdem
Der 1. FC Nürnberg hat eine überraschende Entscheidung getroffen: Die U23-Mannschaft des Clubs wird in der kommenden Saison nicht in die 3. Liga aufsteigen, obwohl sie aktuell in der Regionalliga Bayern auf dem ersten Tabellenplatz steht. Diese strategische Entscheidung des Vereins hat in der Fußballwelt für Aufsehen gesorgt und Fragen nach der Zukunft von Trainer Andreas Wolf aufgeworfen.
Wolf verlängert trotz Profi-Lizenz und Aufstiegsoption
Nun gibt es Klarheit: Andreas Wolf wird auch in der Saison 2026/2027 das Training der U23 des 1. FC Nürnberg übernehmen. Damit geht der 43-jährige Trainer in sein viertes Jahr in dieser Funktion. Diese Verlängerung war keineswegs selbstverständlich, denn Wolf verfügt seit November 2025 über die begehrte Pro-Lizenz und könnte damit theoretisch auch Profi-Mannschaften trainieren.
„Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich über die Saison hinaus als Trainer der U23 arbeiten werde“, erklärt Wolf zu seiner Vertragsverlängerung. „Ich fühle mich hier ligaunabhängig sehr wohl und kann meine Expertise gezielt einbringen.“
Lange Verbindung zum Club
Die Verbindung zwischen Andreas Wolf und dem 1. FC Nürnberg reicht weit zurück: Bereits 1997 wechselte der damalige Nachwuchsspieler von der SpVgg Ansbach zum FCN. Insgesamt steht der ehemalige Abwehrspieler nun seit knapp 30 Jahren in Diensten des Traditionsvereins – zunächst als aktiver Spieler und seit mehreren Jahren als Trainer.
Die Entscheidung des Clubs, trotz der sportlich erfolgreichen U23 auf einen Aufstieg in die dritte Liga zu verzichten, wird als strategischer Schritt gewertet. Der Fokus liegt weiterhin auf der Nachwuchsförderung und der gezielten Entwicklung junger Talente, ohne den Druck des Profifußballs in der dritten Liga.
Mit Wolf an der Seitenlinie bleibt den Nachwuchsspielern ein erfahrener Trainer erhalten, der nicht nur über umfangreiche fußballerische Expertise verfügt, sondern auch die Philosophie und Werte des 1. FC Nürnberg bestens verkörpert.



