Grätschen-Tattoo wie De Rossi: Leverkusens Andrich erklärt besonderes Motiv
Andrichs Grätschen-Tattoo: Hommage an Italien-Legende De Rossi

Gleiches Motiv wie Italien-Legende: Leverkusens Andrich mit Grätschen-Tattoo

Die charakteristische Grätsche im Warndreieck – dieses markante Tattoo wurde einst zum unverwechselbaren Erkennungszeichen des italienischen Fußballstars Daniele De Rossi. Der ehemalige AS-Roma-Spieler, der 2006 mit Italien Weltmeister wurde und heute als Trainer des CFC Genua in der Serie A arbeitet, war während seiner aktiven Karriere als kompromissloser Mittelfeldspieler bekannt und bei Gegnern gefürchtet.

Zufällige Entscheidung mit persönlichem Hintergrund

Ein nahezu identisches Tattoo trägt nun auch Bayer Leverkusens Kapitän Robert Andrich. Vor dem entscheidenden Champions-League-Achtelfinalrückspiel beim FC Arsenal erklärte der 31-jährige Nationalspieler im Interview mit dem TV-Sender Prime die Geschichte hinter seinem besonderen Körperkunstwerk. „Ich kann mich auf jeden Fall schon mit einer Grätsche assoziieren“, sagte Andrich, betonte jedoch, dass die Wahl des Motivs eher zufällig zustande kam.

„Es war tatsächlich eher so, dass ich bei meinem Tätowierer in Berlin war und wir noch etwas Zeit hatten, weil wir schneller mit dem eigentlichen Tattoo fertig waren“, erläuterte der defensivstarke Mittelfeldspieler, dessen Körper bereits zahlreiche Tätowierungen zieren. Das Grätschen-Motiv befindet sich auf seinem rechten Bein, wo sich nach seinen Worten „einige lustige Sachen“ befinden.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Inspiration durch Weltmeister De Rossi

Andrich gab zu, das Tattoo bei Daniele De Rossi gesehen zu haben, allerdings in einer etwas abgewandelten Form. „Es war eher ein Spaß-Tattoo – aber ein bisschen auch mit Hintergrund“, so der Leverkusener Abwehrchef. Damit verbindet er nicht nur optisch eine Brücke zu dem italienischen Fußballidol, sondern auch spielerisch, da beide für ihren kämpferischen Einsatz im Mittelfeld bekannt sind.

Sportlich lieferte Andrich zuletzt beim 1:1 im Champions-League-Hinspiel gegen Arsenal eine herausragende Leistung ab, obwohl er bereits in der zweiten Minute eine Gelbe Karte erhielt. In der 46. Minute erzielte er mit einem Kopfball den 1:0-Führungstreffer für die Werkself. Allerdings unterlief ihm in der Bundesliga beim 1:1 gegen den FC Bayern ein folgenschwerer Fehlpass, der Luis Diaz zum Ausgleichstreffer verhalf.

Mit seinem ungewöhnlichen Tattoo setzt Robert Andrich nun nicht nur auf dem Platz, sondern auch körperlich ein persönliches Statement und schafft eine Verbindung zwischen zwei Fußballgenerationen und unterschiedlichen Spielkulturen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration