Fortuna Düsseldorf: Shinta Appelkamp konzentriert sich auf Klassenerhalt vor Vertragsverhandlungen
Appelkamp: Fortuna-Rettung vor eigener Zukunft

Fortuna Düsseldorf: Shinta Appelkamp priorisiert Klassenerhalt vor persönlicher Zukunft

Während Fortuna Düsseldorf in der 2. Fußball-Bundesliga weiterhin um jeden einzelnen Punkt im erbitterten Abstiegskampf kämpfen muss, erlebt Shinta Appelkamp (25) aktuell eine erneute positive Phase in seiner Karriere. Das Eigengewächs des Vereins hat sich unter Trainer Markus Anfang (51) als hängende Spitze hinter Stürmer Cedric Itten (29) etabliert, vor allem weil Konkurrenten schwache Leistungen zeigten und Neuzugang Marin Ljubicic (23) von Union Berlin sein Debüt für Fortuna bisher noch nicht geben konnte.

Appelkamps gemischte Gefühle trotz persönlicher Erfolge

Appelkamp äußert sich zu seiner aktuellen Situation mit ambivalenten Empfindungen: „Es freut mich natürlich, dass ich wieder mehr Spielzeit bekomme und das auch mit ordentlichen Leistungen zurückzahlen kann. Dennoch tut es weh, wenn das Team nicht so performt und Punkte sammelt. Dann bringt es am Ende auch nichts, weil es ein Mannschaftssport ist, von daher kann ich mir davon jetzt nicht so viel kaufen.“ Allerdings könnten seine guten individuellen Leistungen durchaus Einfluss auf seine berufliche Zukunft haben, denn sein Vertrag bei Fortuna Düsseldorf läuft im Sommer aus.

Nach Informationen der BILD sieht die Vereinsführung durchaus die Möglichkeit, Appelkamp zu ähnlichen Bezügen wie bisher weiterzubeschäftigen. Grund dafür ist seine fußballerische Qualität, die ihn in einer sportlich limitierten Mannschaft zu einem der besten, wenn nicht sogar zum besten Spieler macht.

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Vollständige Fokussierung auf den Klassenerhalt

Appelkamp selbst zeigt jedoch keinerlei Bereitschaft, sich bereits jetzt mit Vertragsdetails oder seiner Zukunft über die Saison hinaus zu beschäftigen. Die prekäre Tabellensituation von Fortuna Düsseldorf steht für ihn absolut im Vordergrund. „Fortuna steht an erster Stelle und es geht jetzt um die Zukunft des Vereins. Es sieht gerade nicht rosig aus und es ist meine Aufgabe, dass jetzt wieder ein bisschen Ruhe einkehrt, wir Gas geben, punkten und in der Tabelle klettern, darauf konzentriere ich mich voll und ganz, das steht über allem.“

Der Mittelfeldspieler betont, dass persönliche Vertragsverhandlungen problemlos nach Saisonende geführt werden könnten. „Meine Zukunft kann man auch danach klären, das ist bei mir jetzt kein großes Thema.“ Stattdessen analysiert er die sportlichen Schwierigkeiten des Teams, insbesondere in der Offensive, wo Fortuna mit nur 21 Toren die schwächste Trefferquote der gesamten 2. Liga aufweist.

Offensivprobleme und kollektive Verantwortung

Appelkamp nimmt hier eine klare Selbstverpflichtung vor: „Die Zahl spricht Bände und wir müssen mehr Gefahr erzeugen. Als Offensivspieler bin ich da natürlich einbezogen, Cedi (Itten, d. Red.) kann das nicht alles alleine machen und wir können uns nicht nur auf ihn verlassen. Da nehme ich mich in die Pflicht und jeder andere Offensivspieler darf das auch machen, das ist unsere Aufgabe.“

Trotz der schwierigen Gesamtsituation bewahrt sich der Fortuna-Star eine positive Grundhaltung. „Aber wir sind positiv, was bringt es auch, jetzt negativ zu sein? Es ist ja nicht so, dass wir keine Torchancen haben und das Spiel an uns vorbeigeht – ganz im Gegenteil.“ Sein konkretes Ziel formuliert er unmissverständlich: „Es geht jetzt einfach darum, diesen verdammten Ball über die Linie zu kriegen und wieder drei Punkte zu kriegen, wir müssen jetzt gegen Bochum gewinnen.“

Die kommenden Wochen werden somit entscheidend sein – sowohl für den Klassenerhalt von Fortuna Düsseldorf als auch für die weitere Karriereplanung von Shinta Appelkamp, der sich trotz unsicherer Vertragsperspektive vollständig in den Dienst der Mannschaft stellt.

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