Champions League: Arsenal beendet Leverkusens Traum vom Viertelfinale
Arsenal stoppt Leverkusen in der Champions League

Arsenal dominiert: Leverkusens Champions-League-Traum geplatzt

Bayer Leverkusen ist im Achtelfinale der Champions League am übermächtigen FC Arsenal gescheitert. Die Werkself verlor das Rückspiel im Emirates Stadium mit 0:2 (0:1) und musste sich von allen Viertelfinalträumen verabschieden. Der deutsche Vizemeister blieb gegen die gnadenlosen Gunners chancenlos und muss weiter auf den ersten Einzug unter die Top acht seit dem Jahr 2002 warten.

Traumtor von Eze entscheidet früh

Eine Woche nach dem 1:1 im Hinspiel zerstörte der englische Titelfavorit die Hoffnungen der Leverkusener auf eine große Überraschung bereits in der ersten Halbzeit. Eberechi Eze erzielte in der 36. Minute mit einem unhaltbaren Fernschuss aus über 20 Metern das Führungstor für Arsenal. Die Rheinländer, die als klarer Außenseiter in London angetreten waren, fanden kaum Mittel gegen die Dominanz der Gunners.

Trainer Kasper Hjulmand hatte seine Mannschaft zuvor aufgefordert, befreit aufzuspielen und zu zeigen, wer sie sind. Doch auf dem Platz fehlte der Mut, den Leverkusen in der Vorwoche noch demonstriert hatte. Bayer sorgte kaum für Entlastung, während Arsenal mit furchteinflößender Dominanz agierte.

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Blaswich hält Bayer lange im Spiel

Einzig Torhüter Janis Blaswich verhinderte eine frühere Entscheidung. Der Schlussmann parierte in der ersten Halbzeit gleich dreimal herausragend gegen Leandro Trossard (16., 29., 32. Minute). Bei einem der wenigen vielversprechenden Angriffe der Werkself wurde der Abschluss von Alejandro Grimaldo in der 26. Minute geblockt.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Arsenal den Druck weiter. Trossard (49.) und Viktor Gyökeres (52.) gaben die ersten Warnschüsse ab, ehe Declan Rice in der 63. Minute nach einem abgefangenen Befreiungsschlag den Ball überlegt ins Eck schob und damit die Vorentscheidung brachte.

Leverkusen steigert sich zu spät

Erst nach der 0:2-Führung fand Leverkusen allmählich ins Spiel. Trainer Hjulmand brachte mit Malik Tillman und Youngster Montrell Culbreath frischen Wind für die Offensive. Die Werkself gestaltete das Spiel fortan offener und riskierte mehr, sah sich aber gleichzeitig mehreren gefährlichen Kontern der Gunners ausgesetzt.

Christian Kofane ließ in der 87. Minute die beste Chance für Leverkusen liegen. Der ehemalige Leverkusener Kai Havertz, der in der 70. Minute eingewechselt worden war, näherte sich mit Arsenal dagegen dem großen Ziel, den Henkelpott erstmals überhaupt in den Norden Londons zu holen.

Historische Bedeutung der Niederlage

Für Bayer Leverkusen könnte dieses Champions-League-Spiel das letzte auf dieser Bühne für längere Zeit gewesen sein. Die Werkself hatte das Viertelfinale zuletzt 2002 mit Spielern wie Michael Ballack, Bernd Schneider oder Ulf Kirsten erreicht. Damals ging es für Leverkusen bis ins Endspiel, wo man gegen Real Madrid mit 1:2 verlor.

Aufgrund der schwankenden Leistungen in der Bundesliga und der klaren Niederlage gegen Arsenal müssen die Rheinländer nun weiter auf eine Rückkehr in die europische Elite warten. Der Traum vom Viertelfinale ist für diese Saison geplatzt, während Arsenal ungeschlagen durch Europa marschiert und seine Favoritenrolle eindrucksvoll bestätigt hat.

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