Erzgebirge Aue stürzt nach Heimniederlage gegen Osnabrück tiefer in die Abstiegszone
Die Situation für den Fußball-Drittligisten Erzgebirge Aue wird immer bedrohlicher. Nach der 1:2-Niederlage gegen Energie Cottbus vor sechs Tagen musste die Mannschaft von Trainer Christoph Dabrowski am 26. Spieltag auch gegen den VfL Osnabrück eine Heimpleite hinnehmen. Vor 7.273 enttäuschten Zuschauern im Erzgebirgsstadion unterlag Aue mit 1:3 (1:1) und vergrößerte damit die Abstiegssorgen erheblich.
Frühe Führung der Gäste und verpasste Chancen
Osnabrück ging bereits in der 17. Minute in Führung. Ismail Badjie nutzte ein Missverständnis in der Auer Abwehr zwischen Ryan Malone und Tristan Zobel und brachte die Gäste frühzeitig vorne. Aues Torjäger Marcel Bär hatte nur zwei Minuten später die große Chance zum Ausgleich, doch sein Kopfball scheiterte an Osnabrücks Torhüter Lukas Jonsson. Die Gäste dominierten die erste Halbzeit deutlich und schufen mehrere gefährliche Möglichkeiten.
Überraschender Ausgleich vor der Pause
Kurz vor der Halbzeit gelang Aue dann doch noch der überraschende Ausgleich. Julian Günther-Schmidt vollendete nach einem feinen Spielzug in der 42. Minute zum 1:1 und brachte damit neuen Schwung in die Partie. Dieser Treffer sorgte für eine unerwartete Wende und ließ die Hoffnungen der Heimfans kurzzeitig aufleben.
Effektiver Doppelschlag besiegelt die Niederlage
Nach der Pause zeigte sich Aue viel agiler und war mit Osnabrück auf Augenhöhe, konnte aber keine klaren Torchancen erarbeiten. Die Gäste erwiesen sich als effektiver und entschieden das Spiel mit einem schnellen Doppelschlag. Der eingewechselte Tony Lesueur traf in der 73. Minute zur erneuten Führung und legte nur drei Minuten später für Robin Meißner auf, der mit dem 1:3 die fünfte Heimniederlage der Saison für Aue besiegelte.
Diese Niederlage bedeutet einen herben Rückschlag für Erzgebirge Aue im Kampf um den Klassenerhalt. Die Mannschaft muss dringend Punkte sammeln, um nicht weiter in die Abstiegszone abzurutschen. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein für die Zukunft des Traditionsvereins in der 3. Liga.



