Balljunge löst Rudelbildung im Champions-League-Kracher zwischen Paris und Chelsea aus
Balljunge löst Rudelbildung in Paris gegen Chelsea aus

Balljunge sorgt für Chaos im Champions-League-Achtelfinale

Im hochkarätigen Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Chelsea ist es zu turbulenten Szenen gekommen. In der Nachspielzeit löste ein Balljunge eine riesige Rudelbildung aus, die das Spiel kurzzeitig in Chaos versetzte.

Schubser gegen Balljungen entfacht Tumult

In der zweiten Minute der Nachspielzeit verlor Chelsea-Spieler Pedro Neto die Geduld. Ein Balljunge, der mit einer Basecap etwa 20 Meter neben der Pariser Bank positioniert war, hatte bei einem Einwurf den Ball nicht herausgerückt. Daraufhin schubste Neto den Jungen in die Bande, was ihn zunächst auf dem Rasen liegen ließ.

Diese Aktion entfachte sofort einen Tumult. Rund 20 Spieler beider Mannschaften stürzten sich in ein schwarz-weißes Knäuel, in dem sich die Athleten körperlich angingen. Die Szene eskalierte innerhalb von Sekunden und unterbrach das Spiel komplett.

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Schiedsrichter zeigt überraschende Milde

Kurioserweise blieb die Reaktion des Schiedsrichters Alejandro José Hernandez Hernandez aus. Trotz der wilden Rudelbildung zeigte er keine einzige gelbe Karte. Selbst Pedro Neto, der als Auslöser des Vorfalls galt, ging ohne Verwarnung davon.

Beide Mannschaften beruhigten sich erstaunlich schnell wieder, und der Balljunge stand bald wieder auf seinen Füßen. Das Spiel konnte ohne weitere Disziplinarmaßnahmen fortgesetzt werden.

Paris dominiert die Schlussphase

Kurz nach dem Zwischenfall setzte Khvicha Kvaratskhelia den Schlusspunkt für Paris Saint-Germain. Der Georgier traf in der 90.+4 Minute zum 5:2-Endstand, nachdem er bereits in der 86. Minute ein Tor erzielt hatte.

Für den amtierenden Champion trafen außerdem:

  • Bradley Barcola (10. Minute)
  • Ousmane Dembélé (40. Minute)
  • Vitinha (74. Minute)

Chelsea hatte sich zwischenzeitlich durch Tore von Marlo Gusto (28. Minute) und Enzo Fernandez (57. Minute) auf 2:2 ausgeglichen. Doch in der entscheidenden Schlussphase lief bei den Blues nichts mehr zusammen, was bei Pedro Neto den Frust anstaute, der sich schließlich an dem Balljungen entlud.

Der Sieg bedeutete für Paris Saint-Germain eine wichtige Bestätigung nach einer Phase leichter Krisen. Das Team zeigte in der Schlussphase überragende Qualität und setzte sich deutlich gegen den englischen Top-Klub durch.

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