FC Barcelona nach CL-Aus: Wut über Schiedsrichter Turpin - Raphinha spricht von Betrug
Barça-Wut nach CL-Aus: Raphinha spricht von Betrug

Barça-Wut nach Champions-League-Aus: „Ein gestohlenes Spiel!“

Der FC Barcelona hat trotz eines 2:1-Siegs im Viertelfinal-Rückspiel bei Atlético Madrid das Aus in der Champions League hinnehmen müssen. Die Enttäuschung bei den Katalanen ist enorm, doch der größte Frust richtet sich gegen den französischen Schiedsrichter Clément Turpin (43). Nach der Partie entlud sich die angestaute Wut in deutlichen Worten.

Raphinha spricht von Betrug und gestohlenem Spiel

Barça-Star Raphinha (29), der aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht mitwirken konnte, gab in den Stadionkatakomben ein bemerkenswertes Interview. Der Brasilianer ließ kein gutes Haar an der Schiedsrichterleistung: „Für mich war das ein gestohlenes Spiel! Nicht nur dieses, sondern auch das andere. Ich finde, die Schiedsrichterleistung war sehr schlecht. Unglaublich, welche Entscheidungen er getroffen hat.“

Weiter polterte der Offensivspieler: „Atlético hat – ich weiß nicht – wie viele Fouls begangen, und der Schiedsrichter hat ihnen keine einzige Gelbe Karte gezeigt. Was ich wirklich nicht verstehe: ihre Angst davor, dass Barcelona das Spiel gewinnt.“

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Provokationen und rote Karte sorgen für Zündstoff

Bereits nach Spielabpfiff hatte sich Raphinha mit den Fans im Stadion angelegt. Provokant zeigte er in Richtung der Atlético-Anhänger, dass sie in der nächsten Runde rausfliegen werden. Für Atlético geht es im Halbfinale entweder gegen Arsenal oder Sporting Lissabon.

Die Schiedsrichterleistung bei Barça und Atlético hatte bereits im Hinspiel für große Diskussionen gesorgt. Barça-Trainer Hansi Flick schoss sich damals vor allem auf den deutschen VAR Christian Dingert ein und zählte ihn öffentlich an. Diesmal spielte der VAR wieder eine wichtige Rolle:

  • Ein Barça-Treffer zum 3:1 wurde wegen Abseits aberkannt
  • Kurz danach flog Eric Garcia nach einer Notbremse mit Rot vom Platz
  • Der Verteidiger zerriss sich auf dem Weg in die Kabine wutentbrannt sein Trikot

Beide Entscheidungen des VAR waren korrekt, doch die Frustration bei den Katalanen war dennoch deutlich spürbar.

Flick schweigt, Raphinha droht Sperre

Nach seiner Schiri-Kritik in der vergangenen Woche wollte sich Trainer Hansi Flick dieses Mal nicht dazu äußern. „Es wäre vielleicht gut für Sie, wenn ich mich dazu äußern würde, aber ich werde es nicht tun“, sagte er auf der Pressekonferernz.

Der Frust bei den Katalanen sitzt tief und die Diskussionen um den Schiedsrichter dürften Barça noch länger beschäftigen. Raphinha droht für seine scharfen Aussagen nun eine Sperre durch die UEFA. Die emotionalen Reaktionen zeigen, wie sehr die Niederlage die Spieler und Verantwortlichen des FC Barcelona getroffen hat.

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