Champions-League-Aus: Bayer Leverkusen droht finanzielles Schreckensszenario
Bayer Leverkusen: Schreckensszenario nach Champions-League-Aus

Nach dem Aus in London: Leverkusen kämpft um Champions-League-Platz

Nach dem klaren Champions-League-Aus beim FC Arsenal im Londoner Emirates Stadium richtet Bayer 04 Leverkusen nun den vollen Fokus auf die Bundesliga. Die Werkself muss in den verbleibenden Spieltagen alles geben, denn dem Verein droht ein finanzielles und sportliches Schreckensszenario.

Uneinholbarer Rückstand in der Bundesliga

Mit aktuell 45 Punkten nach 26 Spieltagen belegt Bayer Leverkusen nur den sechsten Tabellenplatz in der Bundesliga. Dieser Rang würde lediglich zur Teilnahme an der finanziell weit weniger attraktiven Conference League berechtigen. Ein Szenario, das die Leverkusener um jeden Preis vermeiden wollen.

Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes betonte nach der Rückkehr aus London: „Wir wollen in die Champions League. Das ist von allen Spielern und von uns die Ambition, dafür alles zu geben. Diese Zielsetzung müssen wir mit 100-prozentiger Energie angehen.“

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Fünf Punkte Rückstand auf Platz vier

Die Ausgangslage ist denkbar schwierig: Fünf Punkte beträgt der Abstand auf den vierten Platz, der aktuell vom VfB Stuttgart belegt wird und direkt zur Champions League qualifiziert. Selbst der fünfte Rang, auf dem RB Leipzig mit zwei Punkten Vorsprung vor Leverkusen steht, könnte unter bestimmten Umständen noch für die Königsklasse reichen.

Die Leverkusener verfolgen daher mit besonderer Aufmerksamkeit die europäischen Ergebnisse der verbleibenden deutschen Mannschaften. Jede Punkteteilung von Bayern München, Mainz 05 oder dem SC Freiburg könnte im Rennen um den fünften Champions-League-Platz entscheidend sein.

Finanzielle Folgen wären verheerend

Die finanziellen Konsequenzen eines Verpassens der Champions League wären für Bayer Leverkusen schwerwiegend:

  • Die Königsklasse ist mit Abstand der lukrativste Wettbewerb
  • Selbst ein Sieg in der Europa League brächte weniger ein als eine Teilnahme an der Champions-League-Gruppenphase
  • Ausbleibende Einnahmen würden die Transferaktivitäten im Sommer massiv einschränken
  • Ein großer Transfer in der Größenordnung von 30-40 Millionen Euro wäre kaum noch möglich

Abwanderung von Leistungsträgern droht

Neben den finanziellen Einbußen könnte ein Verpassen der Champions League auch sportliche Konsequenzen haben. Bisher konnte Leverkusen in Transferverhandlungen stets mit dem Argument der Champions-League-Teilnahme punkten. Ohne diese Perspektive würden künftige Gespräche mit potenziellen Neuzugängen deutlich schwieriger.

Noch bedrohlicher: Bestehende Leistungsträger könnten den Verein verlassen. Spieler wie Alejandro Grimaldo oder Edmond Tapsoba könnten bei ausbleibender Champions-League-Qualifikation über einen Wechsel nachdenken. Simon Rolfes sieht diese Gefahr zwar nicht: „Diese Stärke haben wir schon.“ Doch die Unsicherheit bleibt.

Acht Finalspiele bis Saisonende

Der Sport-Geschäftsführer ist sich der Brisanz der Situation bewusst: „Es gibt noch acht Spiele und jedes Spiel ist ein Finale. Wir müssen den Druck hochhalten. Wenn wir diese Momente und Spiele erleben wollen, mit diesen Emotionen, die wir in diesem Jahr in der Champions League hatten, dann müssen wir diesen unbändigen Siegeswillen am Samstag in Heidenheim zeigen.“

Nach den drei Highlight-Spielen gegen Arsenal und Bayern München gilt der Fokus nun dem Liga-Alltag. Den Auftakt der acht Endspiele macht die Partie am Samstagnachmittag an der Ostalb gegen den 1. FC Heidenheim. Größer könnte der Kontrast zu den europäischen Großereignissen kaum sein.

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