Bayern-Boss Dreesen zur neuen Gehaltsregel: Konsequente Sanktionen sind entscheidend
Bayern-Boss: Sanktionen entscheidend für Gehaltsregel

Bayern-Boss Dreesen zur neuen Gehaltsregel: Konsequente Sanktionen sind entscheidend

Die Proficlubs in Deutschland dürfen ihre Personalkosten ab der kommenden Saison nicht mehr nach Belieben in die Höhe treiben. Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen betont, dass die Umsetzung und Durchsetzung der neuen Regel entscheidend sein wird.

Dreesen fordert strikte Ahndung von Verstößen

Jan-Christian Dreesen, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, sieht die Gehaltsregel im deutschen Profifußball nur dann als wirksam an, wenn Verstöße konsequent geahndet werden. "Die neue Kaderkostenregel habe ich im DFL-Präsidium von Beginn an unterstützt. Der Beschluss ist ein unverzichtbarer Schritt für mehr Transparenz und finanzielle Stabilität im deutschen Profifußball", sagte Dreesen der Deutschen Presse-Agentur. "Entscheidend aber ist, dass diese nicht nur auf dem Papier fixiert werden, sondern auch durchgesetzt und bei Nichteinhaltung sanktioniert werden. Nur dann kann sich das vernünftige und nachhaltige Wirtschaften der deutschen Clubs im internationalen Vergleich auch tatsächlich auszahlen", führte Dreesen aus.

Details zur Kaderkostenregel

Die Kaderkosten der 36 Vereine im deutschen Profifußball werden künftig gedeckelt. Dann dürfen die Clubs maximal 70 Prozent ihrer relevanten Einnahmen für Personalausgaben aufwenden. Das entschieden die Erst- und Zweitligisten auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL).

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  • Ziel: Die finanzielle Stabilität und Planbarkeit der Clubs stärken, ohne die nationale Wettbewerbsdynamik oder die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu reduzieren.
  • Einführung: Die Kaderkostenregel wird von der kommenden Saison schrittweise eingeführt und von der Spielzeit 2028/29 an vollständig umgesetzt.
  • Orientierung: Sie orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden UEFA-Finanzregularien.

Mögliche Strafen bei Nichteinhaltung

Wer gegen die Regeln verstößt, muss Strafen befürchten. Diese können umfassen:

  1. Geldstrafen
  2. Punktabzüge
  3. Transfersperren, bei denen erst einmal keine neuen Spieler verpflichtet werden dürfen

Dreesen weist darauf hin, dass ähnliche Vorgaben mit der 70-Prozent-Regel bereits auf UEFA-Ebene existieren. Die konsequente Anwendung im deutschen Fußball sei jedoch entscheidend für den Erfolg der Maßnahme.

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