Bayern-Fußballerinnen feiern klaren Sieg gegen Wolfsburg - Meistertitel in greifbarer Nähe
Bayern-Frauen dem Meistertitel nach Sieg gegen Wolfsburg nah

Bayern-Frauen dem vierten Meistertitel in Folge einen großen Schritt näher

Die Fußballerinnen des FC Bayern München haben mit einem überzeugenden 4:1-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg einen entscheidenden Schritt in Richtung des vierten Meistertitels in Folge gemacht. Vor 2.500 ausverkauften Zuschauern am Bayern-Campus drehte das Team von Trainer José Barcala einen Pausenrückstand in einen deutlichen Erfolg.

Damnjanovic als Matchwinnerin mit Doppelpack

Die entscheidende Wende brachte Doppeltorschützin Jovana Damnjanovic, die in der 54. Minute zunächst von einem Blackout der Wolfsburger Nationaltorhüterin Stina Johannes profitierte und nur zwei Minuten später erneut traf. "Wenn wir das nicht bis zum Ende bringen, dann sind wir sehr dumm", kommentierte die Bayern-Torjägerin nach dem Spiel selbstbewusst die Ausgangslage.

Englands Europameisterin Georgia Stanway (70.) und Nationalspielerin Klara Bühl (80.) sorgten mit ihren Treffern für den Endstand und besiegelten die Niederlage der Wolfsburgerinnen. "Im Endeffekt liegt es nur an uns", sagte DFB-Star Giulia Gwinn. "Wir wollen natürlich auch die Meisterschale in München behalten."

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Wolfsburg-Coach Lerch gibt Meisterschaftsfavoriten klar

VfL-Coach Stephan Lerch zeigte sich nach der Niederlage beeindruckt von der Leistung der Münchnerinnen: "Der FC Bayern steht an Nummer 1 und in dem Fall wird er auch deutscher Meister werden - so weit lehne ich mich jetzt aus dem Fenster." Mit 14 Punkten Vorsprung und einem absolvierten Spiel mehr scheint der vierte Titel in Serie für die Bayern-Frauen kaum noch zu verhindern.

Die Wolfsburgerinnen hatten durch Kessya Bussy (16.) zunächst in Führung gegangen und hofften zeitweise, dem FC Bayern die erste Heimniederlage in der Bundesliga seit November 2021 zuzufügen. Doch nach der Pause drehten die Münchnerinnen auf und profitierten vom Kräfteverschleiß der Gäste.

Nationaltorhüterin Johannes bedauert eigenen Fehler

Besonders bitter für die Wolfsburgerinnen war der Fehler von Nationaltorhüterin Stina Johannes, die beim Versuch, den Ball lang zu schlagen, von Damnjanovic geblockt wurde. "Das tut mir total leid fürs Team", sagte die Nummer 2 im Nationalteam nach dem Spiel. "Wir waren gut drin, da war mehr drin heute, deshalb ist es umso bitterer."

Bayern-Präsident Herbert Hainer durfte sich nach der Pause über gleich vier Tore seines Vereins freuen und sah in Damnjanovics Doppelschlag den entscheidenden Moment der Partie. Trainer Barcala mahnte jedoch zur Bescheidenheit: "Wir müssen weiterhin hart arbeiten, wenn wir ein Gewinnerteam in Europa, aber auch in Deutschland werden wollen."

Matthäus bei Spitzenspiel zu Gast

Beim 50. Bundesliga-Duell der beiden Spitzenteams war auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus unter den Zuschauern im Stadion. Die seit dem 1:7 in der Champions League gegen den FC Barcelona Anfang Oktober ungeschlagenen Münchnerinnen konnten ihren Vorsprung in der Tabelle weiter ausbauen und gehen mit großem Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben.

Giulia Gwinn sieht in dem klaren Erfolg gegen den direkten Konkurrenten wichtigen Rückenwind: "Wir wollen in allen Wettbewerben diese gute Ausgangsposition weiterführen." Für die Wolfsburgerinnen war es bereits die dritte Niederlage in dieser Saison gegen die Münchnerinnen nach dem Hinspiel (1:3) und dem Supercup-Finale (2:4).

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