Stadtsparkasse München präsentiert stabile Bilanz und verzeichnet Bewerberboom
Münchner Stadtsparkasse mit stabiler Bilanz und Bewerberansturm

Stadtsparkasse München trotzt der Krise mit stabiler Bilanz und Bewerberansturm

Die Stadtsparkasse München hat ihre Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und präsentiert sich dabei in einer erfreulich robusten Verfassung. Vorstandschef Bernd Hochberger zeigte sich bei der Vorstellung der Zahlen sehr zufrieden mit der Entwicklung des größten Münchner Filialnetzes, das aktuell über 41 Standorte verfügt und sogar kürzlich eine neue Filiale in Freiham eröffnete. Schließungen sind derzeit nicht geplant, was die Stabilität des Hauses unterstreicht.

Solide Finanzergebnisse und wachsendes Kundenvertrauen

Das Jahresergebnis der Stadtsparkasse München beläuft sich auf 48 Millionen Euro und entspricht damit dem Vorjahresniveau. Hochberger bezeichnete dies als solides Ergebnis auf hohem Niveau. Die Bilanzsumme stieg von 23 auf 24 Milliarden Euro, was das gestiegene Vertrauen der Kunden widerspiegelt. Das vorläufige Betriebsergebnis liegt bei 317 Millionen Euro, während der Zinsüberschuss 410 Millionen Euro beträgt.

Besonders positiv entwickelten sich die Sparprodukte, deren Volumen von 11,4 auf 12,7 Milliarden Euro anwuchs. Die Nachfrage nach privaten Baufinanzierungen verzeichnet ebenfalls einen deutlichen Aufwärtstrend. Insgesamt betreut die Bank derzeit 800.000 Kunden mit etwa 540.000 Konten.

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Bewerberboom als Zeichen der Attraktivität

Ein bemerkenswerter Aspekt der Bilanz ist der enorme Anstieg der Bewerbungen. Fast 5000 Interessenten meldeten sich bei der Stadtsparkasse München, was einem Plus von fast 2000 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser hohe Zuspruch zeigt uns, dass die Stadtsparkasse ein attraktiver und sicherer Arbeitgeber in unsicheren Zeiten ist, betonte Hochberger.

Alle verfügbaren Stellen sind derzeit besetzt, und die Bank bietet jährlich rund 100 neue Ausbildungsplätze sowie zehn duale Studienplätze an. Insgesamt beschäftigt die Stadtsparkasse München aktuell 2376 Mitarbeiter.

Fokus auf Start-up-Förderung und finanzielle Bildung

Vorstandschef Hochberger, der seit etwa einem Jahr im Amt ist und zuvor 21 Jahre im Haus tätig war, legt besonderen Wert auf die Förderung von Start-ups. München ist die Hauptstadt der Start-up-Szene, erklärte er und verwies auf etwa 900 Gründerinnen und Gründer, die im vergangenen Jahr von der Bank beraten wurden.

In Zeiten volatiler Wertpapiermärkte empfiehlt Hochberger Gelassenheit: Werden Sie nicht hektisch. Es ist wichtig, wie sich die Kurse langfristig entwickeln, nicht kurzfristig. Bei Immobilienanlagen betont er die individuelle finanzielle Situation als entscheidenden Faktor.

Die finanzielle Bildung der Menschen ist der Bank ein wichtiges Anliegen. Mit 3,1 Millionen Euro förderte die Stadtsparkasse München erneut Projekte in den Bereichen Soziales, Bildung und Kultur. An dieser Stelle werden wir sicher nicht sparen, versicherte Hochberger abschließend.

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