Bayern München jagt historischen Torrekord: Nur noch fünf Treffer bis zur 101er-Marke
Bayern jagt Torrekord: Nur fünf Tore bis zur 101er-Marke

Bayern München auf Rekordjagd: Historische 101-Tore-Marke in greifbarer Nähe

Der FC Bayern München setzt seine beeindruckende Offensivserie in der Fußball-Bundesliga unvermindert fort und steht kurz vor einem historischen Meilenstein. Nach einem souveränen 4:0 (2:0)-Heimsieg gegen den 1. FC Union Berlin fehlen den Münchnern in den verbleibenden sieben Saisonspielen nur noch fünf Tore, um den eigenen Liga-Rekord von 101 Treffern aus der Spielzeit 1971/72 zu übertreffen.

Kompany: „Wir sind da, wo wir sein wollen“

Trainer Vincent Kompany zeigte sich nach dem überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft zufrieden: „Wir sind da, wo wir sein müssen und sein wollen“, betonte der Belgier vor der entscheidenden Phase der Saison. Die Münchner Ballermänner verabschiedeten sich mit diesem Sieg und glänzenden Aussichten in die Länderspielpause und streben weiter unaufhaltsam ihrem 35. Meistertitel entgegen.

Sportdirektor Christoph Freund kommentierte die beeindruckende Torausbeute des Teams: „Es ist schon unglaublich, diese Torproduktion. Er wird fallen“, sagte er mit Blick auf den bevorstehenden Rekord. „Wir wollten mit einem guten Gefühl in die Pause gehen.“

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Historischer Vergleich: Von Gerd Müller zu Harry Kane

Vor 54 Jahren war Stürmerlegende Gerd Müller mit 40 Saisontoren der Garant für den damaligen Rekord. In der aktuellen Saison übernimmt diese Rolle der englische Nationalspieler Harry Kane, der gegen Union Berlin sein 31. Saisontor erzielte. Nach seinem Treffer in der 49. Minute jubelte der 32-Jährige sitzend auf dem Rasen und ballte energisch die Fäuste.

Kane fehlen nun nur noch zehn Tore, um den Bundesliga-Rekord von Robert Lewandowski zu brechen. Seine Mitspieler Serge Gnabry und Michael Olise sorgten mit ihren Treffern ebenfalls für die klare Führung der Bayern. Gnabry erzielte sogar einen Doppelpack und erhöhte in der 67. Minute auf 4:0.

Union Berlin chancenlos gegen Bayern-Offensive

Von den Berliner Gästen war in der Offensive kaum etwas zu sehen. Sie waren nahezu über die gesamte Spielzeit mit Verteidigungsarbeit beschäftigt. Union-Trainer Steffen Baumgart gab nach der Partie zu: „Wir sind mit vier Gegentoren gut bedient.“ Sein Kapitän Christopher Trimmel ergänzte: „Auch ein 0:8 war möglich. Die Bayern sind gerade das Nonplusultra.“

Im Bayern-Tor musste sich Jonas Urbig als Vertreter des verletzten Manuel Neuer nur einmal auszeichnen, als er in der 77. Minute einen Schuss von Woo-Yeong Jeong parierte.

Junge Talente zeigen sich von ihrer besten Seite

Der erst 18-jährige Lennart Karl hätte die Bayern sogar früher in Führung bringen können, schoss jedoch in der 29. Minute nach einem perfekten Angriff über Joshua Kimmich und Josip Stanisic an den Pfosten. Der junge Spieler hatte sich nach seiner ersten Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft noch einmal nachdrücklich für die anstehenden WM-Tests empfehlen wollen.

Besser machten es die etablierten Angreifer: Michael Olise erzielte nach technisch perfekter Ballannahme und geschicktem Dribbling sein elftes Saisontor, während Serge Gnabry sich über eine unzureichend abgewehrte Flanke von Joshua Kimmich freute.

Die Jagd auf den historischen Torrekord trieb die Bayern auch in der zweiten Halbzeit weiter an. Selbst in der Schlussphase verpassten sowohl Olise als auch Kane weitere Treffermöglichkeiten – der Franzose traf den Pfosten, während der Engländer den Ball frei vor Union-Torwart Frederik Rönnow neben das Tor lupfte.

Vor 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena demonstrierten die Münchner einmal mehr ihre offensive Stärke und machten deutlich, dass der angestrebte Torrekord in dieser Saison nur noch eine Frage der Zeit ist.

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