Bayern München kontert BVB-Attacke: Leon Goretzka führt Meister zu klarem 3:0 in Bremen
Bayern kontert BVB: Goretzka führt zu 3:0 in Bremen

Bayern München kontert BVB-Attacke mit souveränem Auftritt in Bremen

Neue Spannung im Titelrennen der Fußball-Bundesliga? Nicht mit diesem FC Bayern München! Beim klaren 3:0 (2:0) beim SV Werder Bremen im Weserstadion demonstrierte der Rekordmeister am Samstag seine ungebrochene Dominanz und konterte damit die zuvor erfolgte Annäherung von Verfolger Borussia Dortmund auf nur noch drei Punkte.

Goretzka im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit

Entspannter kann man seine Überlegenheit kaum zum Ausdruck bringen. Leon Goretzka und der 500-Tore-Mann Harry Kane verließen als Erste die Bayern-Kabine – und Goretzka pfiff dabei gelassen ein Lied. Der deutsche Nationalspieler, der in dieser zweiten Saisonhälfte beinahe gar nicht mehr beim FC Bayern gewesen wäre, stand im Mittelpunkt des Spiels.

Goretzka erzielte in der 70. Minute das 3:0 und feierte dies mit einem abgesprochenen Vogel-Jubel, bei dem Kollege Josip Stanisic vor der Ersatzbank tanzte. „Wir haben alle in der Mannschaft so ein Gefühl, dass dieses Jahr alles möglich ist“, sagte der 31-Jährige nach dem Spiel. „Ich habe das Glück, schon einmal dabei gewesen zu sein, als wir sogar sechs Titel in einem Jahr gewonnen haben.“

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Kanes historisches 500. Profitor

Harry Kane schoss am Samstag die Tore 499 und 500 in seiner Profikarriere für Nationalmannschaft und Verein. „Natürlich macht es mich stolz“, kommentierte der englische Stürmer diese historische Marke. Der FC Bayern machte die Welt über seine diversen Club-Kanäle auf dieses besondere Ereignis aufmerksam.

Zwei Wochen nach seinen beiden Wacklern gegen Augsburg und den HSV spielte der deutsche Meister wieder „wie in einem Tunnel“, wie Trainer Vincent Kompany die konzentrierte Leistung beschrieb. In Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League haben sich die Bayern nach zwei Dritteln der Saison in eine aussichtsreiche Position gebracht.

Goretzkas ungewisse Zukunft und Kompanys Vertrauen

Der vergangene Januar verlief für Leon Goretzka deutlich weniger spaßig. Die Münchener teilten ihm zunächst mit, dass sie seinen im Sommer auslaufenden und mit einem zweistelligen Millionengehalt dotierten Vertrag nicht verlängern werden. Daraufhin sprach der Spieler mit Atlético Madrid über einen sofortigen Wechsel. Auch Tottenham Hotspur, FC Arsenal und AC Mailand beobachteten die Entwicklung aufmerksam.

„Wo ich hingehe, weiß ich noch nicht“, sagte Goretzka. „Aber nach einem Gespräch mit dem Trainer hatte ich das Gefühl, dass mein Weg hier noch nicht zu Ende ist und dass wir dieses Jahr noch viel gewinnen können.“

Trainer Vincent Kompany zeigte sich beeindruckt: „Leon hat sich in eine ganz wichtige Rolle gekämpft in der letzten Saison – das war eine schöne Geschichte für den Kader. Und er hat auch in dieser Saison immer eine sehr gute Präsenz auf dem Platz und in der Kabine.“

Starke Bank als Trumpf im Titelrennen

Die Bayern können mit dieser Situation ausgezeichnet leben. Wenn sie sich in der entscheidenden Phase der Saison ihre Kräfte einteilen wollen, kommen von der Bank Nationalspieler wie Jamal Musiala, Minjae Kim oder eben Leon Goretzka. Der Rivale Borussia Dortmund verfügt über deutlich weniger Auswahlmöglichkeiten.

Sportvorstand Max Eberl äußerte sich dankbar über Goretzkas Verbleib: „Wir sind sehr dankbar. Er hat nicht lamentiert, nicht rumgenörgelt – gar nichts. Ich glaube, er möchte seine großartige Zeit bei Bayern noch krönen!“

Nach diesem überzeugenden Auftritt in Bremen fühlt sich das Team stark genug, in drei Monaten gleich alle drei Titel abzuräumen. Die Bayern haben ihre Antwort auf die BVB-Attacke gegeben und demonstrieren erneut, warum sie seit Jahren die dominierende Kraft im deutschen Fußball sind.

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