Bayern München sendet selbstbewusste Botschaft an BVB vor Topspiel
Bayern sendet Botschaft an BVB vor Topspiel

Bayern München sendet selbstbewusste Botschaft an BVB vor Topspiel

Der FC Bayern München hat mit einem 3:2 (2:0)-Sieg gegen Eintracht Frankfurt die perfekte Ausgangsposition für das anstehende Topspiel bei Borussia Dortmund geschaffen. Während die Münchner nach einer 3:0-Führung noch ins Wackeln gerieten, ließ der BVB zeitgleich Punkte in Leipzig liegen - eine Entwicklung, die die Bayern selbstbewusst stimmt.

Eberl interveniert nach spannender Schlussphase

Sportvorstand Max Eberl betonte nach dem Spiel entschieden: „Wir haben unsere Aufgabe erledigt - wir haben gewonnen. Das darf nicht ganz untergehen.“ Als die Diskussion nach dem Spiel zu sehr auf die spannende Schlussphase fokussierte, erinnerte er an das Wesentliche: den Sieg. Tatsächlich hatten die Bayern nach Toren von Aleksandar Pavlovic und einem Doppelpack von Harry Kane (seine Saisontreffer 27 und 28) mit 3:0 komfortabel geführt, ehe Jonathan Burkardt per Elfmeter (77.) und Arnaud Kalimuendo (87.) noch für Unruhe sorgten.

Kane spricht aus, was viele denken

Mit nun acht Punkten Vorsprung auf den Zweiten reisen die Münchner zum Bundesliga-Clásico am kommenden Samstag. Stürmerstar Harry Kane brachte die allgemeine Stimmung auf den Punkt: „Viele Menschen werden denken, dass es am 24. Spieltag schon zur Entscheidung im Kampf um die Meisterschaft kommen könnte.“ Sollten die Bayern in Dortmund gewinnen, würden sie sogar elf Punkte Vorsprung herausspielen.

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Kompany sieht Charakter bewiesen

Trainer Vincent Kompany wertete die spannende Schlussphase positiv: „Es zeigt Charakter, das Spiel über die Linie zu ziehen.“ Zwar hätten sich die Bayern nach der 3:0-Führung und der Verletzung von Alphonso Davies (Muskelfaserriss) etwas zurückgezogen, doch letztlich bewiesen sie Nervenstärke. Selbst als Kane im eigenen Strafraum einen Foulelfmeter verursachte, blieb Kompany gelassen: „Wie viele Tore hat Harry heute gemacht? Zwei?! Das kann auch dem besten Spieler mal passieren.“

Eberl mahnt zu mehr Pragmatismus

Der ehemalige Verteidiger Eberl hatte jedoch klare Ratschläge für die Schlussphase: „Da heißt es einfach, auch mal löschen.“ In seiner aktiven Zeit hätte er den Ball kurz vor Spielende einfach auf die Tribüge geschlagen. Joshua Kimmich und Minjae Kim hatten stattdessen versucht, eine Drucksituation spielerisch zu lösen, was zum zweiten Frankfurter Tor führte.

Bayern-Profis blicken selbstbewusst nach Dortmund

Die Münchner Stars zeigten sich unbeeindruckt von den späten Gegentoren. Nationalspieler Kimmich betonte: „Wir gehen in jedes Spiel als Favorit, auch nächste Woche.“ Und Torschütze Pavlovic forderte: „Gegen Dortmund wird es wichtig sein, dass wir über die gesamte Spielzeit so spielen wie in der ersten Halbzeit gegen Frankfurt.“ Die lange Trainingswoche ohne internationalen Einsatz soll nun genutzt werden, um die Sinne für das Topspiel zu schärfen.

Während der BVB in Leipzig nur ein 2:2 erreichte und damit Punkte liegen ließ, festigten die Bayern nicht nur ihre Tabellenführung, sondern sendeten auch eine klare psychologische Botschaft Richtung Dortmund. Das anstehende Duell könnte tatsächlich wegweisend für den weiteren Meisterschaftsverlauf werden.

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