Bayern München blickt zuversichtlich auf Champions-League-Kracher gegen Real Madrid
Bayern zuversichtlich vor Champions-League-Duell mit Real Madrid

Bayern München mit breiter Brust vor Champions-League-Kracher gegen Real Madrid

Die jüngste Historie spricht deutlich gegen sie, doch die Münchner Fußballer blicken mit ungebrochenem Selbstvertrauen auf den bevorstehenden Viertelfinal-Kracher in der Champions League gegen den spanischen Rekordmeister Real Madrid. Nach vier bitteren Niederlagen im ewig jungen Gigantenduell der Königsklasse soll jetzt endlich wieder der deutsche Rekordmeister die Oberhand gewinnen.

Harry Kane: „Wir haben vor niemandem Angst“

Die „schwarze Bestie“ in den königlich weißen Trikots jagt dem englischen Stürmerstar Harry Kane keinen Schrecken ein, auch wenn er ihre Krallen bereits schmerzhaft zu spüren bekommen hat. „Wir haben vor niemandem Angst“, sagte der Torgarant des FC Bayern mit fester Stimme und blickte voller Revanchegelüste auf die beiden Begegnungen. Im Rückspiel gegen Atalanta Bergamo hatte Kane mit seinen Toren Nummer 49 und 50 in der Champions League früh die letzten winzigen Zweifel am Weiterkommen zerstreut.

„Diese Nacht“, erinnerte sich Kane mit Blick auf das unglückliche Halbfinal-Aus 2024 gegen Real Madrid, „war wirklich schwer zu verkraften, wir waren so nah dran am Finale.“ Doch wie schon in den Halbfinals 2014 und 2018 sowie im Viertelfinale 2017 hieß es auch vor zwei Jahren: Endstation Madrid. Waren einst die Münchner die „Bestia Negra“ für Real, ist der Rekordsieger der Champions League längst zum Angstgegner der Bayern geworden.

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Klubführung sieht „episches Duell“ ohne klaren Favoriten

Sportvorstand Max Eberl betonte nun entschlossen: „Es ist Zeit, dass sich die Statistik mal ändert.“ Vorstandschef Jan-Christian Dreesen sieht für das „epische Duell“ mit dem Hinspiel am 7. April im Santiago Bernabéu und dem Rückspiel am 15. April in München „keinen Favoriten“. Das souveräne Achtelfinale mit den deutlichen Erfolgen gegen Dortmund-Schreck Atalanta Bergamo (6:1 und 4:1) schaffe „eine Menge Vertrauen“ für den kommenden Höhepunkt.

Trainer Vincent Kompany äußerte allerdings Respekt vor dem besonderen Champions-League-Gen des spanischen Rekordmeisters. „Bei Real Madrid ist es immer so: Wenn das Niveau höher wird, werden sie auch besser“, sagte der belgische Trainer. Tatsächlich spielen die Königlichen in dieser Saison keine berauschende Rolle, sie liegen in der Liga vier Punkte hinter Erzrivale FC Barcelona, schieden im Pokal gegen Zweitligist Albacete aus und trennten sich von Coach Xabi Alonso.

Körperliche Verfassung und taktische Vorbereitung

„Es wird ein hartes Spiel“, sagte Kane, der die Stärken des Gegners anerkennt: „Real hat über die Jahre hinweg bewiesen, wie schwer sie zu bespielen sind.“ Wie 2024, als die Bayern nah dran waren, Madrid mal wieder zu knacken. Damals, so erinnerten sich die Münchner, war neben der ein oder anderen strittigen Schiedsrichter-Entscheidung auch der eigene körperliche Zustand ausschlaggebend. Kane hatte Rückenprobleme, andere Stars waren angeschlagen.

„Jetzt“, meinte Kane mit Überzeugung, „sind wir in besserer Verfassung.“ Damit das so bleibt, schont Kompany Kräfte, wo er kann. Gegen Atalanta kamen deshalb die Youngster Deniz Ofli (18) und Filip Pavic (16) zu ihren Profidebüts, Letzterer als jüngster Münchner überhaupt in der Champions League. Aus demselben Grund haben die Bayern mit Bundestrainer Julian Nagelsmann verabredet, dass dieser beim Länderspielstart ins WM-Jahr Ende März auf Jamal Musiala verzichten wird.

„Diese Pause“, sagte Dreesen über den lange verletzten Zauberfuß, der aktuell an Problemen mit dem Sprunggelenk laboriert, „tut ihm jetzt gut. Ich bin sicher, dass wir mit ihm noch rechnen können – hoffentlich dann auch im Halbfinale.“ Nach dem Sieg über die „Bestie“ Real Madrid, die in den vergangenen Jahren zur großen Herausforderung für die Bayern geworden ist.

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